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Schönenberger Kandidaturen bekannt

Der Ablauf der ersten Frist zeigt, dass RPK und Gemeinderat nach den nächsten Wahlen womöglich je eine Vakanz aufweisen werden. Vom umstrittenen Gemeinderat Felix Meier ist keine Kandidatur bekannt.

In Schönenenberg ist die erste Frist für Kandidaten der Gemeinderatswahlen verstrichen: Vom umstrittenen Gemeinderat Felix Meier ist bisher keine Kandi­datur eingangen.
In Schönenenberg ist die erste Frist für Kandidaten der Gemeinderatswahlen verstrichen: Vom umstrittenen Gemeinderat Felix Meier ist bisher keine Kandi­datur eingangen.
Patrick Gutenberg

Sechs Personen haben die erste Frist genutzt, um ihre Kandidatur für einen der sieben Gemeinderatssitze in Schönenberg einzureichen. Wie Gemeindeschreiber Matthias Hildebrandt am Freitag mitteilte, stellt sich mit dem Finanzvorsteher und ersten Vizepräsidenten Willi Schilling (FDP) nur ein Kandidat für das Gemeindepräsidium zur Wahl. Seine Parteikollegen, Sozialvorsteher Ulrich Bauer, und Antoine Schuler, der bereits von 2010 bis 2014 in der Schönenberger Exe­kutive vertreten war, kandidieren für einen Sitz im Gemeinderat.

Auch Gesundheits- und Sicherheitsvorsteherin Renata Götschi (parteilos) sowie die derzeitige Präsidentin der Schulpflege, Brigitte Käser Hägin (parteilos), werden erneut zu den Wahlen antreten. Paul Chautems (parteilos) möchte neu in den Gemeinderat einziehen.

Vom umstrittenen Gemeinderat Felix Meier, der sich mit drei Schönenbergern auf juristischem Weg gegen die Eingemeindung von Schönenberg in Wädenswil wehrt, ist bisher keine Kandi­datur eingangen. Auch Tiefbauvorsteher Kurt Locher (SVP) ist bei den Gemeinderatskandidaten nicht aufgeführt. Damit ist bis jetzt ein Wahlvorschlag zu wenig vorhanden, um den Gemeinderat vollständig zu besetzen.

Bei der Rechnungsprüfungskommission (RPK) zeichnet sich ebenfalls eine Vakanz ab, da sich Helene Marty nicht mehr zur Verfügung stellt. Die vier weiteren bisherigen RPK-Mitglieder stellen sich erneut zur Wahl. Für die Primarschulpflege kandidieren alle fünf Bisherigen.

Mehrheitlich Befürworter

Während der zweiten Frist, die vom 8. bis zum 15. Januar dauert, können Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder neue Vorschläge beim Gemeinderat Schönenberg eingereicht werden.

Die Mehrheit der bisher bekannten Gemeinderatskandidaten befürwortet die Eingemeindung von Schönenberg in Wädenswil. Sofern der juristische Streit um den Zusammenschluss im Verlauf dieses Jahres beendet wird, wird sich die Amtsdauer der neu zu wählenden Gremien auf ein halbes Jahr beschränken. Denn diese werden, sofern die Eingemeindung von Schönenberg und Hütten in Wädenswil per 1. Januar 2019 umgesetzt wird, mit dem Zusammenschluss aufgelöst.

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