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Schlammschlacht um Papierfabrik: Jetzt muss der Regierungsrat antworten

Eine Interpellation im Kantonsrat verlangt Antworten auf offene Fragen zur Finanzierung der Altlastensanierung im Zürichsee vor dem Areal der ehemaligen Papierfabrik.

ie Horgner Papierfabrik hat jahrelang den Zürichsee mit Papierschlamm verdreckt.
ie Horgner Papierfabrik hat jahrelang den Zürichsee mit Papierschlamm verdreckt.
Archiv ZSZ

Die Forderung verpufft ins Leere. Die 8,55 Millionen Franken, die das kantonale Amt für Wasser, Energie und Luft (Awel) von der Papierfabrik Horgen Holding AG verlangt, sind offenbar nicht mehr vorhanden. Die Firma hat Konkurs angemeldet (diese Zeitung berichtete am 1. November).

Damit gibt es keine Sicherleistung des Vermögens für die notwendige Sanierung des Seegrunds vor dem ehemaligen Areal der «Papiiri». Die Fabrik hat nämlich bis zum Anschluss an eine Abwasserreinigungsanlage 1963 giftige Altlasten – vor allem Schwermetalle – im Zürichsee hinterlassen. Für die Entsorgung des Papierschlamms auf einer Fläche von rund 25000 Quadratmetern muss nun wohl der Steuerzahler aufkommen. Das stört die drei SP-Kantonsräte Jonas Erni (Wädenswil), Esther Meier (Zollikon) und Hanspeter Göldi (Meilen). Am Montag haben sie eine Interpellation im Parlament eingereicht.

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