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Schiffszuschlag: ZSG verkauft 400 Jahres-Abos

Der seit 11. Dezember geltende Schiffszuschlag auf dem Zürichsee hat erste Spuren in der Statistik hinterlassen. Bisher wurden fast 400 Jahres-Abonnements für den Aufpreis verkauft.

Schiffszuschlag auf dem Zürichsee: Bis Ende 2016 haben rund 250 Erwachsene und 140 Junioren eine Jahreskarte gekauft.
Schiffszuschlag auf dem Zürichsee: Bis Ende 2016 haben rund 250 Erwachsene und 140 Junioren eine Jahreskarte gekauft.
Archiv ZSZ / Michael Trost

Wer ein Kursschiff auf Zürichsee oder Limmat benützt, zahlt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember pro Tag 5 Franken extra zum normalen Billett. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) will damit je 1,5 Millionen Franken für Kanton und Gemeinden zusätzlich einnehmen. Begründet wird der Zuschlag mit dem «touristischen Mehrwert».

Für Pendler, die täglich die Querfahrten zwischen Thalwil und Küsnacht/Erlenbach sowie Wädenswil nach Stäfa/Männedorf benützen, hätte der Zuschlag eine Verdoppelung der Tarife bedeutet. Für diese Kundschaft wurden vergünstigte Abonnements geschaffen. Erwachsene kostet es 150 Franken im Jahr, Junioren 90 Franken.

«Im Rahmen der Erwartung»

Nun liegen die ersten Verkaufszahlen für diese Zuschlagsabos vor. Bis Ende 2016 haben rund 250 Erwachsene und 140 Junioren eine Jahreskarte gekauft. Zusätzlich wurden circa 80 Monatskarten verkauft, teilt die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) mit. «Das liegt im Rahmen unserer Erwartung», sagt Mediensprecherin Conny Hürlimann. Die Zahlen entsprechen den Erhebungen, wie viele Personen die ZSG-Schiffe als tägliches Verkehrsmittel zwischen den Ufern benützen.

Damit besitzen die regelmässigen Pendler bereits das Zuschlagsabo. Viele weitere Abo-Käufer dürften nicht mehr dazukommen. Hürlimann rechnet nur noch mit vereinzelten Stammkunden im Sommerfahrbetrieb oder Besitzer von Generalbonnements, die häufig mit dem Schiff fahren und darum ein Monats- oder Jahres-Abo kaufen würden.

Korrigierte Jahreszahlen

Die ZSG hat zudem ihre Jahreszahlen 2016 nach oben korrigiert. Bei den vor drei Wochen publizierten Frequenzen seien wegen eines Computerfehlers einige Tage in der Statistik nicht mitgezählt worden. Statt 150 000 Fahrgästen sind es jetzt nur noch 63 000 Passagiere weniger als 2015.

Im Vorjahr benützten somit 1,664 Millionen Personen die 17 Schiffe der ZSG. Das entspricht einem Minus von 3,7 Prozent gegenüber 2015. Verantwortlich für den Rückgang waren vor allem der verregnete Frühling und die wegen Hochwassers während 42 Tagen eingestellte Schifffahrt auf der Limmat. Die Extrakurse (Schiffsvermietungen und Traumschiffe) erzielten einen Umsatz von 1,84 Millionen Franken. Das sind knapp 9 Prozent mehr als 2015.

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