Rüschlikon

Rüeschliker genehmigen einstimmig die Jahresrechnung

Die Jahresrechnung schloss mit einem deutlichen Gewinn ab und wurde ohne Probleme angenommen.

Die Jahresrechnung in Rüschlikon schloss erneut mit einem deutlichen Gewinn.

Die Jahresrechnung in Rüschlikon schloss erneut mit einem deutlichen Gewinn. Bild: Manuela Matt

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«Ich begrüsse Sie zu diesem exzellenten Rechnungsabschluss.» Mit diesen Worten hiess Finanzvorstand Fabian Müller (FDP) am Montagabend die 71 anwesenden Stimmberechtigten im Hotel Belvoir willkommen. Mit einem Gewinn von 17,4 Mio. Franken fällt wie bereits für 2017 das Jahresergebnis für 2018 massiv besser aus als vom Gemeinderat budgetiert – dies bei einem Aufwand von 75,8 Mio. Franken und einem Ertrag von 93,2 Mio. Franken. Budgetiert war ein Gewinn von 550 000 Franken. Ohne Diskussion und einstimmig nahmen die Stimmberechtigten die Rechnung 2018 denn auch an.

Musik spielte beim Ertrag

«Den Aufwand haben wir unter Kontrolle», sagte Müller. Schliesslich wurde dieser mit 75,2 Mio. Franken veranschlagt und liegt in der laufenden Rechnung bei 75,8 Mio. Franken.

Die Musik spiele beim Ertrag, wie Müller weiter ausführte. Bereits im letzten Jahr hätte sich abgezeichnet, dass Rüschlikon deutlich höhere Steuereinnahmen verbuchen kann. Auf diese sei das erfreuliche Resultat nun zurückzuführen. Zwar habe man etwas risikofreudiger im Bereich der Steuererträge des Rechnungsjahres budgetiert, nämlich mit 50 Mio. Franken. «Mit 48 Mio. Franken waren wir mit dem Rechnungsabschluss nahe an diesem Betrag dran», sagt Müller. Doch die Steuererträge früherer Jahre lagen wie schon 2017 deutlich über dem Budget und spülten der Gemeinde weitere Millionen in die Kasse. Dennoch warnt er ob des guten Rechnungsergebnisses vor zu viel Euphorie: «Es stehen grosse Investitionen an, wie der Bahnhof Süd, die Schulraumerweiterung und das Glasfasernetz.» Und auch die Finanzausgleichszahlungen für die nächsten beiden Jahre seien so sicher zu entrichten wie das Amen in der Kirche.

Die Rechtsgrundlagen für die Erhebung von Gebühren hat der Rüeschliker Gemeinderat bereits geschaffen. An der Gemeindeversammlung von Montagabend haben die 71 anwesenden Stimmberechtigten dieser Gebührenverordnung zugestimmt. Der Souverän bestimmt damit die Rahmenbedingungen, wofür Gebühren erhoben und wie diese bemessen werden.

Statt wie bis anhin in der kantonalen Verordnung über die Gebühren der Gemeindebehörde (VOGG) ist die Rechtsgrundlage neu in der kommunalen Gebührenverordnung festgehalten. Die Tarife selbst bestimmt wie bisher der Gemeinderat.

Erstellt: 04.06.2019, 05:51 Uhr

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