Kilchberg

Rochade im Stiftungsrat des Alterszentrums Hochweid

Nicht nur in der operativen Leitung des Alterszentrums Hochweid kommt es zu einem Wechsel, auch im Stiftungsrat gibt es zwei Abgänge. Die Nachfolge ist geregelt, aber das Gremium wird verkleinert.

Hans Ulrich Meiers Nachfolgerin fürs Stiftungsrats-Präsidium heisst Christina Brunnschweiler-Kaeslin.

Hans Ulrich Meiers Nachfolgerin fürs Stiftungsrats-Präsidium heisst Christina Brunnschweiler-Kaeslin. Bild: Moritz Hager / PD

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Für das Kilchberger Alterszentrum Hochweid sind seit mehreren Jahren vor allem zwei Personen prägend: die Zentrumsleiterin Zita Ochsner und Stiftungsratpräsident Hans Ulrich Meier. Aber nicht mehr lange. Denn nicht nur Zita Ochsner gibt ihren Posten altershalber auf, sondern auch Hans Ulrich Meier. Er hat dem Gemeinderat seine Demission per Ende Juni mitgeteilt.

Hans Ulrich Meier (1945), der seit Februar 2010 im Amt ist, ist überzeugt, der richtige Zeitpunkt für seinen Rücktritt sei gekommen: «Es war mir wichtig, die beiden Erweiterungsbauten definitiv abzuschliessen.» Fertig gebaut sind zwar sowohl die Pflegewohngruppe und die zehn neuen Alterswohnungen schon seit geraumer Zeit, beide Gebäude sind bewohnt. Doch nun hat der Gemeinderat auch die Rechnung 2018 der Stiftung Alterszentrum Hochweid gut geheissen.

Nachfolgerin vom Fach

Zweitens hat Meier in Christina Brunnschweiler-Kaeslin (1957) seine Wunschkandidatin für seine Nachfolge gefunden. Die Kilchbergerin leitet die Spitex Limmat und ist seit zehn Jahren im Stiftungsrat, zuständig für die Finanzen. «Sie ist fachlich top qualifiziert» sagt Meier. Zudem ist sie seit mehreren Jahren Meiers Stellvertreterin. Wie der Gemeinderat in einem Communiqué schreibt, hat er den Wahlvorschlag des Stiftungsrats gut geheissen.

Gleichzeitig mit Meier tritt auch Martina Schmidhauser zurück. Sie ist für das Ressort Personal zuständig. Für ihre Nachfolge hat der Stiftungsrat Angelika Joss (1954) vorgeschlagen. Auch dem hat der Gemeinderat zugestimmt. Die vier weiteren Stiftungsratsmitglieder sind Brigitte Roux, Achim Gooss und als Vertreter der beiden Kirchen Peter Maier (reformiert) und Christin Schmid (katholisch).

Gemäss Statuten muss der Stiftungsrat fünf bis sieben Mitglieder zählen. Anstatt sieben sind es nun nur noch sechs. «Die Bauarbeiten sind vorderhand abgeschlossen», sagt Meier. Also sei der Aufwand kleiner. Ferner sei noch offen, ob der Gemeinderat den Antrag der Stiftung gut heisse, sich in eine privatrechtliche Stiftung umzuwandeln. Einen ersten hat der Gemeinderat abgelehnt, doch der Stiftungsrat hat ein Wiedererwägungsgesuch eingereicht. «Wenn wir privatisiert werden, wäre es sinnvoll, wenn wieder ein Gemeinderat Einsitz nimmt», sagt Meier.

Gemeindepräsident Martin Berger (ohne Partei) bestätigt den Eingang des Wiedererwägungsgesuchs. Der Gemeinderat werde es zeitnah prüfen. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 21.05.2019, 17:01 Uhr

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