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Richterswiler hat Lügen über Promi-Anwalt verbreitet

Ein 71-jähriger Richterswiler wurde der üblen Nachrede für schuldig gesprochen, weil er den Promi-Anwalt Andreas Meili unter anderem als «Würger demokratischer Grundrechte» betitelte.

Pascal Münger
Für einmal war Andreas Meili vor Gericht nicht nur Parteivertreter der Kläger, sondern trat auch selber als Kläger auf.
Für einmal war Andreas Meili vor Gericht nicht nur Parteivertreter der Kläger, sondern trat auch selber als Kläger auf.
Archiv Doris Fanconi

Andreas Meili ist sich gewohnt, vor dem Richter zu stehen. Als Medienanwalt übernahm er beispielsweise die Verteidigung von Geri Müller, dem ehemaligen Stadtammann von Baden, in der Nacktselfie-Affäre oder diejenige des Galeristensohns aus Küsnacht, der seinen Kollegen im Drogenrausch getötet hat.

Auch am Mittwoch vertrat er eine Anwaltskanzlei und einen Treuhänder, die einen Mann aus Richterswil auf üble Nachrede verklagt haben. Der 71-jährige Richterswiler hat über eine eigene Website Texte ins Internet gestellt, in denen er den Anwälten und dem Treuhänder vorwarf, ihre Pflichten verletzt zu haben. Dafür legte er nach Ansicht der Kläger jedoch keine Beweise vor.

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