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Richterswil schuldet dem Kanton ein flaches Seeufer

Vor 15 Jahren erhielt Richterswil vom Kanton die Auflage, am ehemaligen alten Hafen ein flaches Seeufer zu realisieren. Verwirklicht wurde dieses nie. Im Zusammenhang mit dem Bau des Hochwasserentlastungsstollens weitet der Kanton seine Forderung an Richterswil nun aus.

Das steile steinige Ufer soll einem Flachufer weichen. Die Baumreihe von der Badi bis zur Schwyzer Grenze müsste dazu gefällt werden.
Das steile steinige Ufer soll einem Flachufer weichen. Die Baumreihe von der Badi bis zur Schwyzer Grenze müsste dazu gefällt werden.
Manuela Matt

Richterswil bekommt das mögliche Hochwasser in der Sihl zu spüren. Nicht in Form eines hohen Pegelstandes, sondern in der Forderung, das Seeufer zwischen der Badi Richterswil und Bäch zu einem Flachufer umzugestalten. Dass sich der Kanton Zürich mit der Ausarbeitung dieses Projektes auseinandersetzt, hat zwei Gründe.Einer reicht 15 Jahre zurück. Im Jahr 2003 erteilte der Kanton Zürich Richterswil die Konzession, zwischen dem Bahnhof und dem Seebad einen neuen Hafen zu bauen. Im Gegenzug musste Richterswil den bestehenden alten Bootshafen, den Resa-Steg, der unmittelbar neben der Badi in Richtung Bäch lag, zurückbauen. Und: Richterswil hätte ökologische Ersatzmassnahmen umsetzen müssen. Diese sahen vor, an der Stelle des ehemaligen Resa-Stegs ein Flachufer zu verwirklichen.

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