Zum Hauptinhalt springen

Prozess gegen «Zugschubser» soll Anfang Jahr stattfinden

Gegen den Mann, der in Frankfurt eine Frau und ihr Kind vor den Zug gestossen hatte, wird keine Anklage erhoben, sondern ein Antrag auf Unterbringung in einer Psychiatrie gestellt.

In diesem Haus in der Tanne (Schönenberg), wohnte der Täter.
In diesem Haus in der Tanne (Schönenberg), wohnte der Täter.
Conradin Knabenhans

Die Tat im Juli schockte. Ein Eritreer soll in Frankfurt eine Mutter und ihr Kind vor einen Zug gestossen haben. Das Kind starb, die Mutter überlebte nur mit viel Glück. Der mutmassliche Täter, Vater von drei eigenen Kindern, lebte im Wädenswiler Ortsteil Schönenberg.

Nun sind die Ermittlungen abgeschlossen, wie die «Frankfurter Allgemeine» berichtet. Die Antragsschrift sei an das Gericht gegangen, dem Täter soll Anfang Jahr der Prozess gemacht werden. Da er als psychisch krank und schuldunfähig gilt, wird allerdings keine Anklage erhoben, sondern ein Antrag auf Unterbringung in einer Psychiatrie gestellt.

Schon kurz nach der Tat hätten die Ermittler Hinweise darauf gefunden, dass der Beschuldigte an einer Psychose leidet. Das Gutachten, das erstellt wurde, bescheinige ebenfalls eine psychische Erkrankung. Im Fokus des Prozesses dürfte deshalb die Frage stehen, ob die Tat im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung zu sehen ist.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch