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Primarschüler wollen die Ausschaffung ihrer Freunde verhindern.

Der tschetschenischen Familie droht die Ausschaffung. Nun ergreifen die Kinder die Initiative und starteten eine Unterschriftensammlung. Der Fall aus Kilchberg wird sogar in der Politik zum Thema.

Auf eigene Initiative hin sammelten diese Schülerinnen bisher rund 150 Unterschriften, um die Ausschaffung ihrer Freunde zu verhindern.
Auf eigene Initiative hin sammelten diese Schülerinnen bisher rund 150 Unterschriften, um die Ausschaffung ihrer Freunde zu verhindern.
zvg

Dass ihre Freunde Linda und Markha die Schweiz bald verlassen müssen, belastet die Primarschüler aus Kilchberg. Im Artikel der «Zürichsee-Zeitung» lasen sie, dass das Staatssekretariat für Migration (SEM) das Wiedererwägungsgesuch der tschetschenischen Familie abgelehnt hat. Erschüttert wandten sich die Kinder an ihre Eltern. Was könnten sie machen, um ihre Freunde zu unterstützen? Auf eigene Initiative hin lancierten die Freundinnen von Linda und Markha eine Unterschriftensammlung in Kilchberg. Bis am Sonntag, 13. September, sind die rund zehn Kinder in der Gemeinde unterwegs. Die Unterschriften möchten sie der Beschwerde beilegen, welche die Initianten der Website Hierzuhause.ch, die sich für die Anliegen der Tschetschenen einsetzen, gegen den Entscheid des SEM einreichen wollen.

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