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Polizei interveniert an Horgner Schule wegen Mobbing

An der Horgner Schule Rotweg herrscht offenbar ein raues Klima. Gewaltakte von älteren Schülern gegen Jüngere haben sich über Monate hingezogen. Eltern verlangen Massnahmen, damit Vergleichbares künftig nicht vorkommen könne.

Im Schulhaus Rotweg soll es über Monate hinweg zu Mobbing bekommen sein.
Im Schulhaus Rotweg soll es über Monate hinweg zu Mobbing bekommen sein.
Patrick Gutenberg

Drei Elternteile*, die hier anonym bleiben wollen, schildern den Leidensweg ihrer inzwischen 9-jährigen Kinder, die wegen des Mobbings die Schule wechseln mussten, psychologische Betreuung brauchten und mit suizidalen Gedanken kämpften. Sie verweisen auf weitere Mobbingopfer in der Gemeinde.

Eine Gruppe von Sechstklässlern habe systematisch jüngere Opfer herausgegriffen, die sie über Monate wöchentlich drangsalierten. Einer der Gruppe soll auch bewaffnet zur Schule gekommen sein. Die fünf Sechstklässler seien ihre Opfer jeweils einzeln angegangen — «vier oder fünf gegen einen», erzählt eine Mutter. Der Schulleiter, der inzwischen nicht mehr am Rotweg tätig ist, soll ihrem damals 8-jährigen Sohn geraten haben, «halt zurück zu schlagen».

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