Au

Politprominenz eröffnet Spielplatz

Der öffentliche Spielplatz auf der Halbinsel Au ist für 100'000 Franken erneuert worden.

Das Klettergerüst auf dem Spielplatz der Halbinsel Au wird eingeweiht. Ernst Stocker und Philipp Kutter (Mitte oben, von links) öffnen zur Feier eine Flasche Sekt.

Das Klettergerüst auf dem Spielplatz der Halbinsel Au wird eingeweiht. Ernst Stocker und Philipp Kutter (Mitte oben, von links) öffnen zur Feier eine Flasche Sekt. Bild: Sabine Rock

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So viel Prominenz auf einem Spielplatz ist nicht alltäglich: Ein Regierungsrat, ein Nationalrat, zwei Stadtratsmitglieder und weitere Wädenswiler Persönlichkeiten haben am Mittwochabend den erneuerten Spielplatz auf der Halbinsel Au eingeweiht.

Die hochkarätige Vertretung aus der Wädenswiler Gesellschaft und Politik hat ihre Gründe. So ist der Spielplatz auf dem Au-Hügel beim Landgasthof ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Vor allem aber gehört er dem Au-Konsortium. Dieses Gremium ist vor über 100 Jahren von Wädenswiler Bürgern ins Leben gerufen worden, um den Au-Hügel vor der Überbauung zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Im Vorstand des Au-Konsortiums ist auch der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker (SVP) vertreten, der sich den Anlass nicht nehmen liess, um mit seinen beiden Enkelkindern den Spielplatz zu entdecken. Für Stadtpräsident und Nationalrat Philipp Kutter (CVP) ist der Spielplatz zwar eine Station auf Familienausflügen, er konnte seine Kinder zur Einweihung aber nicht mitbringen, werde den Besuch aber nachholen, wie er verriet.

Baumhaus war weitherum bekannt

Dem Au-Konsortium sei der Entscheid nicht leicht gefallen, den alten Spielplatz zu verändern. Das Baumhaus mit der Hängebrücke sei weitherum bekannt gewesen, sagte Präsident Thomas Blattmann. Es habe aber nicht mehr den Sicherheitsnormen entsprochen. «Unsere Idee war, wieder etwas spezielles zu schaffen», hielt der Präsident fest.

Neu steht den Kindern nun eine grosse Anlage aus Holz zur Verfügung, die zum Klettern, Balancieren, Spielen und Turnen einlädt. Für die Spielplatzerneuerung stand ein Budget von 100000 Franken zur Verfügung, von dem die Stadt Wädenswil rund die Hälfte bestreitet. Wieso eine Spielplatzerneuerung so stark ins Geld geht, erklärt der Vizepräsident des Au-Konsortiums, Christian Huber, mit den komplexen Arbeiten, die nötig gewesen seien. So musste unter anderem unter der Kletteranlage ein Graben von 40 Zentimetern ausgehoben werden, um eine fallsichere Unterlage zu schaffen.

Erstellt: 11.04.2019, 18:06 Uhr

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