Zum Hauptinhalt springen

Pfleger singen für ein besseres Wohlbefinden der Bewohner

In der Stiftung Amalie Widmer läuft derzeit das Projekt «memoryPLUS». Das Singprojekt will Singen als neue Behandlungsmethode in Pflegebetrieben etablieren.

Mitarbeiterinnen des Amalie Widmer Heims singen anlaesslich des Pilotprojekts memory PLUS.
Mitarbeiterinnen des Amalie Widmer Heims singen anlaesslich des Pilotprojekts memory PLUS.
Moritz Hager

Das Pflegepersonal der Stiftung Amalie Widmer in Horgen hat eine neue Berufung gefunden: Seit fünf Wochen wird im Haus täglich gesungen. «Früher war es meist sehr ruhig auf unserem Stockwerk», sagt eine Pflegefachfrau. Seit dem Start des Singprojektes «memoryPLus» sei der Alltag viel fröhlicher und lebhafter. Immer öfter höre man auf den Gängen Musik erklingen. «Den Bewohnern gefällt’s», ist sich das Pflegepersonal einig. Besonders bei Menschen mit Demenz wirke es beruhigend, wenn man ihnen vorsinge. Seit Anfang Oktober wird in der Stiftung Amalie Widmer zwei Mal pro Woche ein Singtraining für das Pflegepersonal durchgeführt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.