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Fast-Kollision in Thalwil wird untersucht

Mitte Mai wäre es im Bahnhof Thalwil fast zu einer Kollision zwischen einem Personenzug und einem Rangierzug gekommen. Der Lokführer bremste gerade noch rechtzeitig, als er sah, dass das Gleis besetzt war.

Der guten Reaktion eines Lokführers ist es zu verdanken, dass es Mitte Mai in Thalwil nicht zu einer Zugskollision kam.
Der guten Reaktion eines Lokführers ist es zu verdanken, dass es Mitte Mai in Thalwil nicht zu einer Zugskollision kam.
Archiv Heinz Diener

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat eine Untersuchung eröffnet, um die genauen Umstände eines Zwischenfalls zu ermitteln, der sich am frühen Morgen des 14. Mai diesen Jahres ereignete. Kurz vor dem Bahnhof Thalwil kam es um 4.52 Uhr zu einer Beinahe-Kollision zwischen einem SBB-Personenzug und einem Rangierzug.

Wie aus einem Bericht des Tages-Anzeigers hervorgeht, war der Personenzug auf dem Weg von Zug nach Zürich. Nach dem Bahnhof Horgen Oberdorf gab die Fahrdienstleiterin dem Lokführer die Strecke mit dem Zusatz «Fahrt auf Sicht» — was ein Tempolimit von 40 Stundenkilometern bedeutet — frei. Wegen Gleisbauarbeiten war die Strecke zwischen den beiden Bahnhöfen zuvor gesperrt.

Keine Verletzten

Normalerweise gibt der Sicherheitsschef der Bauleute der Leitzentrale Bescheid, sobald die Strecke frei ist. Die Leitstelle leitet die Information dann an den Lokführer weiter. In den Morgenstunden des 14. Mai fand dieser des Personenzugs das zweite Gleis des Bahnhofs Thalwil jedoch belegt vor: trotz Freigabe von der Zentrale besetzte eine Rangierkomposition mit zwei Lokomotiven und sechs Güterwagen das Gleis. Glücklicherweise konnte der Zugführer rechtzeitig bremsen, weshalb der Zwischenfall keine Verletzten forderte.

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