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«Orientierung an den Ressourcen, nicht an den Defiziten»

25 Jahre lang hat sich Erwin Wachter als Geschäftsführer des Vereins «Horizonte» für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen eingesetzt. Nun wird er pensioniert.

Erwin Wachter (links) geht in Pension, Renato Battistini wird sein Nachfolger.
Erwin Wachter (links) geht in Pension, Renato Battistini wird sein Nachfolger.
Manuela Matt

Insgesamt drei Berufe hat Erwin Wachter, die ihm alle in seiner Zeit als Geschäftsführer von «Horizonte» dienlich waren: Er ist Bauzeichner, liess sich im Zweitberuf als Sozialpädagoge und später noch als Drucker ausbilden. Als Vorstandsmitglied im Verein für Sozialpsychiatrie im Bezirk Horgen, wie dieser damals noch hiess, erlebte er eindrücklich, wie sehr es im Bezirk Horgen an Arbeitsplätzen für psychisch beeinträchtigte Menschen fehlte. Kurzerhand übernahm er die Initiative und sagte aufgrund seines beruflichen Fachwissens: «Gründen wir doch eine Druckerei, wo diese Menschen arbeiten können.» 1994 konnte Wachter das Arbeitszentrum am See als Betriebsleiter eröffnen.

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