Wädenswil

Oberstufenschule budgetiert Defizit

Für das Jahr 2021 droht bei der Oberstufenschule Wädenswil (OSW) eine Steuererhöhung. Grund sind vor allem höhere Personalkosten.

«Wir haben uns als Schulpflege entschieden, den Weg mit dem volatilen Steuerfuss zu gehen und nicht auf Vorrat Einnahmen zu generieren», rechtfertigt Schulpräsidentin Verena Dressler ihr Vorgehen.

«Wir haben uns als Schulpflege entschieden, den Weg mit dem volatilen Steuerfuss zu gehen und nicht auf Vorrat Einnahmen zu generieren», rechtfertigt Schulpräsidentin Verena Dressler ihr Vorgehen. Bild: Archiv André Springer

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Das Budget der Oberstufenschule Wädenswil (OSW) zeigt für das kommende Jahr tiefrote Zahlen. Bei einem Aufwand von 19,5 Millionen Franken ist ein Defizit von 1,45 Millionen berechnet. Das Defizit entspricht ziemlich genau, den gestiegenen Kosten.

Wie es in einer Mitteilung heisst, sind die steigenden Ausgaben vor allem auf höhere Personalkosten (plus 650'000 Franken) und höhere Sonderschulkosten (plus 580'000 Franken) zurückzuführen. Teurer wird auch der Informatikbereich. Die Laptops für jeden einzelnen Schüler werden neu nicht mehr gekauft, sondern gemietet. Durch das Geräteleasing spart sich die Gemeinde zwar Anschaffungs- und Unterhaltskosten, bei den Mieten steigen aber die Ausgaben um 59'000 Franken. Zudem rechnet die OSW mit 350'000 Franken Mindereinnahmen aus dem Finanzausgleich.

«Entlastung ist nicht in Sicht»

Dank einem Eigenkapital von rund 4,6 Millionen Franken, will die Schulpflege auf eine Steuererhöhung verzichten. Der Steuerfuss in Wädenswil bleibt damit stabil, weil auch die politische Gemeinde auf eine Steuererhöhung verzichtet. Schulpräsidentin Verena Dressler (BFPW) erklärt auf Anfrage jedoch, dass man im Jahr 2021 nicht um eine Steuererhöhung herumkomme. «Eine finanzielle Entlastung ist nicht in Sicht», sagt Dressler.

Im Liegenschaftenunterhalt stehe einiges an und vor allem die Personalkosten und die Ausgaben für Sonderschulmassnahmen würden voraussichtlich auch 2021 nicht zurück gehen. War es also ein Fehler, seit 2016 den Steuerfuss zweimal um insgesamt 3 Prozentpunkte auf heute 19 Prozent zu senken? Nein, betont Dressler: «Wir haben uns als Schulpflege entschieden, den Weg mit dem volatilen Steuerfuss zu gehen und nicht auf Vorrat Einnahmen zu generieren.» (ckn)

Erstellt: 25.10.2019, 16:47 Uhr

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