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Obergericht bestätigt Urteil gegen gewalttätigen Velofahrer

Aus Rache fuhr ein Velolenker in Richterswil in einen Filialleiter einer Bank hinein und versetzte ihm einen Faustschlag. Vor Obergericht machte der Angreifer vergebens eine Verwechslung geltend.

Der Beschuldigte machte geltend, am Tag der Attacke in Pfäffikon gewesen zu sein. Für das Gericht war das kein Alibi.
Der Beschuldigte machte geltend, am Tag der Attacke in Pfäffikon gewesen zu sein. Für das Gericht war das kein Alibi.
Symbolbild, Keystone

Es war um die Mittagszeit, als ein Teamleiter einer Bank-Filiale im Bezirk Horgen in Richterswil über die Dorfstrasse spazierte. Plötzlich erblickte er einen Velofahrer, der ihn laut anschrie und erklärte, dass er wisse, wer er sei und wo er wohne. Nun erkannte der Passant den Radlenker. Es handelte sich um einen schwierigen Bankkunden, der sich einen Monat zuvor ein Hausverbot in seiner Filiale erwirkt hatte. So hatte sich der Schwyzer Kunde immer wieder über angeblich falsche Auszüge beschwert. In einem Fall filmte er sogar den Dialog mit einer Bankangestellten und stellte später den Film auf YouTube.

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