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Ob Schneckenplage oder nicht – Bekämpfung lohnt sich

Die Forschungsanstalt Agroscope in Wädenswil spricht von der schlimmsten Schneckenplage seit 2007. Davon merken Gemüsebauern in der Region allerdings wenig. Dass das schleimige Übel dieses Jahr gar nicht so gross sei, sagt auch Gartenexperte Urs Streuli. Er rät dennoch zur Vorsorge.

Wegen des milden Winters konnten sich die Schnecken ausbreiten.
Wegen des milden Winters konnten sich die Schnecken ausbreiten.
Keystone

Sie kriechen dieses Jahr in Scharen durch die Gärten, fressen alles kahl und hinterlassen lange Schleimspuren. Die Rede ist von Nacktschnecken. «So schlimm ist es seit dem kalten Jahr 2007 nicht mehr gewesen», sagt Cornelia Sauer von der Forschungsanstalt Agroscope in Wädenswil. Gründe für die Schneckenplage seien der vergangene milde Winter sowie die regelmässigen Niederschläge im Frühjahr gewesen. «Wegen der Nässe hatten die Schnecken gute Entwicklungsbedingungen und konnten sich ausbreiten», erklärt Sauer. Tatsächlich berichteten in den letzten zwei Monaten etliche Medien in der ganzen Schweiz über eine Schneckenplage. Die spanische Wegschnecke, die von den Feldern und Wiesen einwandert, sowie die kleinere Ackerschnecke, die im Gemüsebeet lebt, würden vor allem Hobbygärtnern das Leben schwer machen, sagt Sauer. «Der Frassschaden ist bei jungen Pflanzen besonders gravierend, doch machen sich Schnecken über fast jede Pflanze her.»

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