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Nur wenige Gewerbler wollen Sozialhilfebezüger einstellen

17 Prozent der gemeldeten Arbeitslosen im Bezirk werden nach der Frist beim RAV ausgesteuert. Die Reintegration in den lokalen Arbeitsmarkt gestaltet sich danach schwierig. Die hiesigen Gewerbler sind mit Jobangeboten für Sozialhilfebezüger zurückhaltend, wie ein Rüeschliker Beispiel zeigt.

Nach der gesetzten Frist des RAV werden viele Arbeitslose zu Sozialhilfebezügern. Doch auch danach kümmert sich das RAV weiter um die Jobvermittlung.
Nach der gesetzten Frist des RAV werden viele Arbeitslose zu Sozialhilfebezügern. Doch auch danach kümmert sich das RAV weiter um die Jobvermittlung.
Symbolbild, Keystone

Gemeldet hat sich keiner. Keiner der rund 100 Gewerbetreibenden der Unternehmervereinigung Rüschlikon (UVR). Dabei wollte die Gemeinde Rüschlikon etwas Neues ausprobieren: Bereits im Januar händigte die Gemeinde der UVR eine anonymisierte ­Liste mit Sozialhilfebezügern aus. Auf der Liste stehen 14 Menschen im Alter zwischen 21 und 61 Jahren, von denen die Gemeinde denkt, sie wären wieder in den ersten Arbeitsmarkt integrierbar. Die Liste wurde den Rüeschliker Gewerbetreibenden übergeben. Die Bilanz ist ernüchternd: «Bis anhin gab es vonseiten der Gewerbler keine Rückmeldung», sagt Nadja Fossati (parteilos), ­Sozialvorsteherin in Rüschlikon.

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