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Nur 3,3 Millionen Franken für Fusion von Hirzel und Horgen

Die Gemeinden Hirzel und Horgen hatten im Mai bei der Regierung über 10 Millionen Franken für die Fusion beantragt. Der Regierungsrat will sie jedoch nur mit 3,3 Millionen unterstützen.

Für die Fusion Hirzel und Horgen hat der Zürcher Regierungsrat lediglich 3.3 Millionen Franken genehmigt
Für die Fusion Hirzel und Horgen hat der Zürcher Regierungsrat lediglich 3.3 Millionen Franken genehmigt

Statt der beantragten 10,69 Millionen Franken genehmigt der Zürcher Regierungsrat lediglich 3,3 Millionen für die Fusion von Hirzel und Horgen. Die Regierung könne nicht den gesamten Betrag zahlen, weil sie andere Fusionen mit einem deutlich niedrigeren Betrag unterstützten. Man wolle die Gemeinden gleich behandeln, teilt der Zürcher Regierungsrat heute mit.

In vorangegangenen Entscheiden hatte der Regierungsrat beschlossen, die Fusion von Wiesendangen und Bertschikon mit 1,4 Millionen Franken, den Zusammenschluss von Bauma und Sternenberg mit 3,5 Millionen Franken und die Vereinigung von Illnau-Effretikon und Kyburg mit 1,9 Millionen Franken zu unterstützen. Im Fall von Horgen und Hirzel sieht er jetzt einen Beitrag in der Höhe von 3,3 Millionen Franken vor; die Subvention gilt als gebundene Ausgabe. Zur Auszahlung kommt die Summe, wenn der Zusammenschluss zustande kommt.

Fusion im Jahr 2018

Mit einem Ja-Anteil von 89 Prozent haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Hirzel im Mai 2014 an der Urne die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Gemeinde Horgen beschlossen. Seither bereiten die beiden Gemeinden gemeinsam einen möglichen Zusammenschluss vor. Die Gemeinde Horgen stimmt im November 2015 über eine Fortsetzung des Projektes ab. Die abschliessenden Urnenabstimmungen über den Zusammenschluss in Hirzel und Horgen finden 2016 statt. Vollzogen werden soll die Fusion aufs Jahr 2018.

Im Mai 2015 haben die zwei Gemeinden dem Regierungsrat gemeinsam beantragt, die Fusion mit insgesamt 10,69 Millionen Franken zu unterstützen. Mit dem Geld sollten zur Hauptsache der Wegfall des demografischen und individuellen Sonderlastenausgleichs der Gemeinde Hirzel ausgeglichen und mit einem Beitrag von 6 Millionen Franken der Rückgang der Steuererträge aufgrund einer Angleichung der Steuerfüsse kompensiert werden.

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