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Neustrukturierung der Ressorts soll Oberriedner Gemeinderäte entlasten

Der Gemeinderat Oberrieden strukturiert seine Ressorts neu. Er hofft, damit die Arbeitslast der einzelnen Exekutivmitglieder besser verteilen zu können. Ausserdem soll das Amt des Gemeinderats miliztauglich bleiben.

Umstrukturierung der Ressorts: Das Amt des Gemeinderates soll in Oberrieden auch in Zukunft miliztauglich sein.
Umstrukturierung der Ressorts: Das Amt des Gemeinderates soll in Oberrieden auch in Zukunft miliztauglich sein.
Archiv Moritz Hager

Die Anforderungen und Aufgabenstellungen an Gemeinderäte sind stets im Wandel. Damit ­verändert sich auch die Arbeits­belastung für die einzelnen ­Mitglieder des Gemeinderates.

Im Hinblick auf die kommende Legislatur passt die Gemeinde Oberrieden nun ihre Ressorts diesen Anforderungen an. «Bereits im Spätherbst haben wir erste Überlegungen zur Neustrukturierung gemacht», sagt Martin Arnold (SVP), Gemeindepräsident von Oberrieden. In ­seiner letzten Sitzung vom 16. Januar hat der Gemeinderat nun die Aufgabenverteilung neu ge­regelt.

Ressort wird gesplittet

«Insbesondere im Ressort Hochbau und Werke ist das Aufga­bengebiet komplexer geworden», sagt Arnold. Zudem trage die stark gestiegene Bautätigkeit ebenfalls zu einer höheren Arbeitsbelastung bei. Darum hat der Gemeinderat entschieden, das bisherige Ressort Hochbau und Werke zu splitten. Neu wird im Ressort Hochbau das gesamte Bauwesen mit dem Bausekretariat zusammengefasst. Im neuen Ressort Tiefbau und Umwelt werden die Bereiche Tiefbau, Wasserversorgung, Abwasser, Werke, Abfallwesen und Energie bearbeitet. Damit will der Gemeinderat den Bereichen Umwelt und Energie die angemessene Beachtung geben.

Im Gegenzug werden die beiden Ressorts Soziales und Bevölkerung mit den Bereichen Alter, Sicherheit, Gesundheit und Jugend zu einem neuen Ressort, das zum Beispiel Gesellschaft heissen könnte, zusammengefasst. Die übrigen Ressorts – Präsidiales, Bildung, Finanzen, Liegenschaften – bleiben unverändert.

Kein Stellenabbau

Arnold erachtet diese Umstrukturierung der Ressorts im Hinblick auf die neue Legislatur als «fast schon zu spät». Besser wäre es seiner Meinung nach gewesen, wenn man die neuen Strukturen der Ressorts bereits vor der Suche nach neuen Kandidaten für den Gemeinderat kommuniziert hätte. Nun würden sich die Anforderungen an die neuen Gemeinderäte nochmals verändern. Unter dem Stich bleibe die Ausgangslage jedoch die gleiche. Wie sich die Veränderungen auf die Verwaltungsstrukturen auswirken, erarbeitet derzeit die Gemeindeschreiberin in Zusammenarbeit mit den Abteilungsleitenden. Im gleichen Rahmen wie bisher sollen der Stellenplan und die Kosten bleiben. «Das ist die einzige Vorgabe bei dieser Umstrukturierung», sagt Arnold.

Sobald verfügbar, werden die angepassten Ressortbeschriebe auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet. Auch wenn sichfür die Bevölkerung nichts ändert, ist es von Interesse, wie die Gemeinde in Zukunft organisiert sein wird.

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