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Neun Kandidaten buhlen um sieben Gemeinderatssitze

Die Kandidaten, die im nächsten Frühling um einen Sitz im Langnauer Gemeinderat kämpfen, stehen fest. Neben den Vertretern der Ortsparteien will mit Fabrizio Würmli auch ein Parteiloser in der Exekutive mitwirken.

Wer zieht im nächsten Frühling in den Langnauer Gemeinderat ein? Die Kandidatinnen und Kandidaten sind jetzt bekannt.
Wer zieht im nächsten Frühling in den Langnauer Gemeinderat ein? Die Kandidatinnen und Kandidaten sind jetzt bekannt.
Archiv pkl

Politisch hat der 54-jährige Fabrizio Würmli noch keine Erfahrung. Das hindert ihn aber nicht daran, bei den kommenden Gesamterneuerungswahlen im Frühling für den Langnauer Gemeinderat zu kandidieren. Würmli ist in keiner Partei und hat sich seine Kandidatur im Stillen überlegt. Darum taucht sein Name auch erst jetzt auf – am letzten Donnerstag ist nämlich die Frist für die Wahlvorschläge abgelaufen.

Fabrizio Würmli erscheint dort zwischen den acht bislang bekannten Kandidaten. «Als Hauswart für die katholische und die reformierte Kirche bin ich gut vernetzt», sagt Würmli. Und obwohl er neben Dora Murer, die jedoch als Schulpräsidentin kandidiert, der einzige Kandidat ist, der keine Partei im Rücken hat, rechnet er sich Chancen aus für einen Sitz im Gemeinderat: «Ich habe bereits viele Rückmeldungen von Bekannten bekommen, dass sie mich wählen wollen.» Ein klar definiertes politisches Programm hat Fabrizio Würmli indes noch nicht. Er wolle sich diesbezüglich noch mit Unterstützern beraten in den nächsten Wochen.

Noch drei neue Kandidaten

Ein Neuling auf dem politischen Parkett ist auch Patrick Grassler, der für die SVP ins Rennen geht. Der 49-Jährige ist in Langnau aufgewachsen und führt seit 2002 seine Firma im Bereich Informatik. Er soll bei den kommenden Erneuerungswahlen den Sitz des zurücktretenden Gemeinderats und Parteikollegen Albert Stocker verteidigen. Diese Aufgabe hätte eigentlich auch Martin Horber übernehmen können. Der 56-Jährige sass nämlich bislang für die SVP in der Bau- und Werkkommission. Er hat sich jedoch mit der neuen Parteiführung verstritten und kandidiert nun für den Gemeinderat unter der Flagge der GLP.

Ebenfalls neu in den Langnauer Gemeinderat einziehen will Beat Husi. Der momentane Zürcher Staatsschreiber wird Ende Jahr pensioniert und kandidiert nicht nur als Gemeinderat, sondern auch für das Amt des Gemeindepräsidenten. Für seine Partei die CVP soll er so den Sitz des zurücktretenden Gemeindepräsidenten Peter Herzog verteidigen.

Dora Murer ohne Konkurrenz

Das Präsidium wird der CVP aber nicht kampflos überlassen. Auch Reto Grau (FDP) würde das Amt gerne übernehmen. Als Finanzvorstand ist der 52-jährige Grau in der Gemeinde gut vernetzt und hat bereits langjährige Erfahrungen als Lokalpolitiker.

Genauso wie Reto Grau, kandidieren auch die momentanen Gemeinderäte Lorenz Rey (SP), Rolf Schatz (GLP) und Virgil Keller (FDP) für eine weitere Amtsperiode. Dazu kommt die parteilose Schulpräsidentin Dora Murer, die ihr Amt gerne auch nochmals vier Jahre lang weiter ausüben würde.

Die Schulpräsidentin nimmt von Amtswegen Einsitz im Gemeinderat. Damit buhlen in Langnau neun Kandidaten um die sieben Gemeinderatssitze. Einen Gegenkandidaten hat Dora Murer beim Kampf um das Schulpräsidium jedoch nicht. Spannend wird es in Langnau darum vor allem im Kampf um die restlichen sechs Gemeinderatssitze, um die acht Kandidaten kämpfen und bei der Wahl des Gemeindepräsidenten.

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