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Jetzt anmelden: Neuer Newsletter für Oberrieden

Die «Zürichsee-Zeitung» lanciert zusammen mit der Gemeinde einen Newsletter. Interessierte erhalten damit wöchentlich neue Artikel und Informationen aus Oberrieden.

Wöchentlich erhalten Interessierte neu die aktuellsten Informationen aus Oberrieden kostenlos per E-Mail.
Wöchentlich erhalten Interessierte neu die aktuellsten Informationen aus Oberrieden kostenlos per E-Mail.
Archiv ZSZ

Jede Woche landet bei 15'000 Personen ein E-Mail der «Zürichsee-Zeitung» im Posteingang. In dem Newsletter präsentiert die Redaktion jeweils eine Auswahl ihrer jüngsten Berichte. Der kostenlose Newsletter, für den man sich anmeldet, ermöglicht der ZSZ, ihr Angebot über ihre Abonnenten hinaus bekannt zu machen.

Nun will die Zeitung das Konzept auch auf ganz lokaler Ebene testen: in Oberrieden. Ab Anfang März wird die Redaktion interessierten Oberriednerinnen und Oberriednern ebenfalls wöchentlich einen Newsletter verschicken. Sie werden darin über die neusten Artikel informiert, die ihr Dorf betreffen und die auf zsz.ch gelesen werden können. Darüber hinaus umfasst der Newsletter unter anderem Mitteilungen des Gemeinderats und Hinweise auf kommende Veranstaltungen in Dorf.

«Stärkung der Demokratie»

Das Angebot ist ein Pilotprojekt des Verlagshauses Tamedia, zu welchem die ZSZ gehört. Die Testphase dauert ein Jahr. «Wir werden gespannt verfolgen, wie der Newsletter bei den Oberriednern ankommt», sagt ZSZ-Chefredaktor Benjamin Geiger.

«Wir möchten damit im Kleinen auch zur Stärkung der Demokratie beitragen.»

Martin Arnold (SVP), Gemeindepräsident von Oberrieden

Doch warum wurde für das Projekt genau die 5000-Einwohner-Gemeinde ausgewählt? Geiger erklärt: «Das hat sich zufällig ergeben, weil sich der Oberriedner Gemeinderat gleichzeitig wie wir mit der Frage beschäftigt hat, wie er mit seinen Informationen mehr Leute erreichen kann.» Selber ein ausführliches digitales Mitteilungsorgan aufbauen wollte der Gemeinderat nicht. «Das würde die Lokalpresse konkurrenzieren», sagt Gemeindepräsident Martin Arnold (SVP). Stattdessen wurde eine Zusammenarbeit angestrebt. Denn wie Arnold sagt, geht es der Exekutive beim Newsletter um mehr als reine Informationsvermittlung. «Wir möchten damit im Kleinen auch zur Stärkung der Demokratie beitragen.» Dazu brauche es einen Lokaljournalismus, der mit seinen Inhalten eine breite Bevölkerung erreicht.

Und in anderen Gemeinden?

Künftig werden amtliche Mitteilungen der Gemeinde also nicht mehr nur in der «Zürichsee-Zeitung», im «Thalwiler Anzeiger» und im «Sihltaler» publiziert, sondern auch im wöchentlichen Newsletter. Für diese auf ein Jahr beschränkte Dienstleistung hat der Gemeinderat laut Arnold einen Kredit von 6000 Franken bewilligt. Die Gesamtkosten für Kommunikation blieben aber in etwa gleich, sagt er. Die verwaltungsinternen Aufwendungen seien zudem sehr gering.

ZSZ-Chefredaktor Benjamin Geiger betont, dass die Gemeinde weiterhin keinen Einfluss auf die redaktionellen Inhalte der Zeitung haben werde. Und was passiert bei erfolgreichem Abschluss des Pilotprojekts in einem Jahr? «Dann ist denkbar, dass wir den Newsletter auch für andere Gemeinden anbieten werden.»

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