Oberrieden

Neue Mieter können erst 2021 in die Siedlung Büelhalden einziehen

Die Gemeinde ist mit ihrem Wohnprojekt Büelhalden einen Schritt weiter. An der Gemeindeversammlung im Juni 2017 kommt ein Vorprojekt zur Abstimmung.

Hier, zwischen Alter Landstrasse und Büelhaldenstrasse, sollen in Oberrieden dereinst Familienwohnungen entstehen.

Hier, zwischen Alter Landstrasse und Büelhaldenstrasse, sollen in Oberrieden dereinst Familienwohnungen entstehen. Bild: Google Streetview

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Familien mit Kindern sollen dereinst in der Siedlung Büelhalden leben. Nicht nur diese. Die Gemeinde Oberrieden spricht beim Projekt Büelhalden von «generationengerechtem Wohnen». Es sollen vor allem Familien hier wohnen, ist der Wunsch der Gemeinde. Die Siedlung solle auch ermöglichen, dass Leute im fortgeschrittenen Alter im Quartier bleiben können. Damit das Wohnbauprojekt kostengünstig realisiert werden kann, gibt die Gemeinde das 0,7 Hektaren grosse Areal – es liegt zwischen Alter Landstrasse und Büel­hal­den­stras­se – im Baurecht ab.

Kredit wird 2017 vorgelegt

Auf dem Areal Büelhalden, das 2013 von der Zone öffentliche Bauten in eine Wohnzone um­gezont worden ist, sollen gut 50 Wohnungen gebaut werden. Eine gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft soll die Wohnungen erstellen. Gemeindepräsident Martin Arnold (SVP) informierte an der Budgetgemeindeversammlung darüber, was der Gemeinderat in Sachen Büelhalden bereits in die Wege geleitet und entschieden hat. An sieben Generalplaner ist 2015 ein Auftrag vergeben worden. Im April 2016 wählte die Projektkommission Büelhalden die drei erfolgversprechendsten Projektideen aus. Diese drei Generalplanerteams haben ihre Vor­schläge der Projektkommission und dem Gemeinderat am 4. Juli vorgestellt. Wie Arnold mitteilte, sei aus diesem Wettbewerb die Arbeitsgemeinschaft Jakob Steib, Horisberger Wagen und Schmid Architekten zum Sieger erkoren worden. Bis zum Januar 2017 soll das Wettbewerbsprojekt überarbeitet und als Grundlage für ein Vorprojekt dienen. An der Gemeindeversammlung am 15. Juni 2017 werden die Vorlage für die Ausarbeitung des Vorprojekts und der dazu nötige Kredit zur Genehmigung vorgelegt. Das Vorprojekt soll dann bis etwa Oktober 2017 ausgearbeitet sein.

Ab Sommer 2017 sucht die ­Gemeinde einen Bauträger, das heisst eine gemeinnützige Baugenossenschaft. Welche es schliess­lich sein wird, will dann der Gemeinderat voraussichtlich im März 2018 entscheiden. Der Baurechtsvertrag wird an der ­Gemeindeversammlung vom7. Dezember 2018 vorgelegt. Mit der Überbauung könnte frühestens im Frühjahr 2020 begonnen werden. Die Wohnungen könnten Ende 2021 bezogen werden.

Landschaftliche Aspekte optimal berücksichtigen

Wie Gemeindepräsident Arnold weiter mitteilte, wäre es auch möglich, dass für die weitere Bearbeitung des Projekts ein Gestaltungsplan nötig sein könnte. Dann würde sich der Ablauf um ein halbes Jahr verzögern. Da stellt sich die Frage, warum nicht gleich von Anfang an der Gemeinderat einen Gestaltungsplan vorgesehen hat. Dieser könnte eine vom städtebaulichen, architek­tonischen sowie landschaftlichen Aspekt optimale Überbauung ­definieren und damit auch dem Bauträger Vorgaben geben.

Dazu Martin Arnold: Der Gemeinderat habe bereits im Rahmen des Wettbewerbs städtebauliche und architektonische Kriterien definiert, welche die Wettbewerbsgewinner am besten erfüllt haben. Die Vorgaben wurden also bereits gemacht. Ein Gestaltungsplan wäre zudem aufgrund der gültigen Bau- und Zonen­ordnung in diesem Fall nur nötig, wenn die Regelbauweise nicht eingehalten werden könnte. «Die Mitwirkungsmöglichkeiten der Stimmberechtigten sind mitdem Gemeindeversammlungs­beschluss über einen Projektierungskredit dennoch gewahrt», meint der Gemeindepräsident.

Erstellt: 16.12.2016, 16:29 Uhr

Google Map

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Die Zürichsee Zeitung digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat. Jetzt abonnieren!