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Nadja Fossati bleibt Gemeinderätin

Nach den Wahlen vom 4. März war sie noch unschlüssig: Jetzt hat sich Nadja Fossati (parteilos) entschieden, ihr Amt als Gemeinderätin anzunehmen.

An den Gemeindewahlen im März musste sich Fossati im Kampf um das Gemeindepräsidium von Rüschlikon von Amtsinhaber Bernhard Elsener geschlagen geben.
An den Gemeindewahlen im März musste sich Fossati im Kampf um das Gemeindepräsidium von Rüschlikon von Amtsinhaber Bernhard Elsener geschlagen geben.
Archiv David Baer

Gemeinderätin Nadja Fossati will weiterhin als Rüeschliker Sozialvorsteherin amten. Dies teilt sie auf Anfrage mit. Es war eine bittere Pille, die Fossati vor einem Monat schlucken musste: Bei der Wahl ums Gemeindepräsidium unterlag sie dem amtierenden Gemeindepräsidenten Bernhard Elsener (CVP) mit 348 zu 916 Stimmen deutlich.

Entsprechend enttäuscht reagierte sie am Wahltag: Sie werde sich ein paar Wochen Zeit nehmen und in sich hineinhören, ob sie noch den «Pfuus» für das Amt habe, sagte Fossati. Nach zehn Jahren als Gemeinderätin gilt für sie kein Amtszwang mehr.

Abegg-Huus fertigstellen

Inzwischen hat Nadja Fossati ihre Entscheidung zur Zukunft im Gemeinderat gefällt. «Ich mache sicher weiter, der Zeitpunkt, aufzuhören, wäre nicht gut, die ­Sache nicht rund», sagt Fossati. Sie spielt damit auf das neue Alters- und Pflegeheim Abegg-Huus an. Unter ihrer Ägide als Präsidentin des Stiftungsrats entsteht auf dem Areal des bisherigen Abegg-Huus an der Alten Landstrasse ein Neubau, der Mitte Oktober 2018 bezugsfertig sein soll.

Vier Wochen nach den Wahlen beurteile man das Resultat anders als am Wahltag selbst, sagt Fossati. Sie sei von vielen Leuten ermutigt worden weiterzumachen und habe gute Feedbacks erhalten. Die Arbeit im Gemeinderat sei dieselbe wie vor den Wahlen, trotz der Kampfwahl ums Präsidium sei die Stimmung gut, begründet Fossati ihren Verbleib.

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