Horgen/Thalwil

Musik im Zeichen von Feuer, Wasser, Luft und Erde

Das Sinfonieorchester Horgen-Thalwil übt für seine Januarkonzerte. Das Thema «Elemente» wird mit leichter Klassik und Filmmelodien umgesetzt, begleitet von Bildern des Fotografen Luigi Tassar.

Dirigent Kevin Griffiths studiert mit dem Sinfonieorchester Horgen-Thalwil ein anspruchsvolles Programm ein.

Dirigent Kevin Griffiths studiert mit dem Sinfonieorchester Horgen-Thalwil ein anspruchsvolles Programm ein. Bild: Moritz Hager

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Es ist ein anspruchsvolles Programm, welches das Sinfonieorchester Horgen-Thalwil einstudiert. Die Ouverture «Dichter und Bauer» vom österreichischen Komponist Franz von Suppé und auch der slavische Tanz Nr. 1 von Antonin Dvoràk fordern die Musiker sehr. «Ich merke aber auch immer wieder die Bereitschaft des Orchesters, anspruchsvolle Werke in Angriff zu nehmen», erläutert Kevin Griffiths, seit 2004 musikalischer Leiter des Sinfonieorchesters.

Griffiths bewegt sich als Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Collegium Musicum Basel oft auf grossen nationalen und internationalen Bühnen. Er ging beispielsweise mit dem Berliner Kammerorchester auf Europatournee und hat in den letzten zwei Jahren beim Menuhin Festival in Gstaad dirigiert. «Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Kevin Griffiths trotz seines enormen Engagements die Zeit findet, unser Amateurorchester zu dirigieren», erklärt Willi Schürch, Präsident des Sinfonieorchesters Horgen-Thalwil. Unterstützt wird Griffiths in dieser Funktion vom ehemaligen, langjährigen musikalischen Leiters des Sinfonieorchesters, Willy Honegger. Der Kulturpreisträger von Horgen ersetzt Griffiths, wenn dieser abwesend ist.

Elemente mit Bühnenwerken musikalisch umgesetzt

Das Konzert-Thema «Elemente» spiegelt sich in den ausgewählten Werken wieder. So beispielsweise bei «Chariots of Fire» von Vangelis, der Polka «Luftig und duftig» von Eduard Strauss und bei der Scène No. 1 aus dem Ballet Schwanensee von Tschaikowsky. Begleitet werden die Werke von visuellen Imprsessionen des Fotografen Luigi Tassar, welcher am Wettbewerb «Photo 16» in Zürich den ersten Preis holte. Die Kombination aus Bild und Ton lädt das Publikum auf eine audiovisuelle Reise ein, welche in Kombination mit Kevin Griffiths Ausstrahlung und Bühnenpräsenz ein einmaliges Erlebnis verspricht.

Die Musik und das gemeinsame Erarbeiten von Werken ist ein grosser Motivations-Faktor für Griffiths. Auf die Frage, wie er sein enormes Pensum schafft, meint dieser: «Wenn ich die Möglichkeit habe, zu musizieren, dann nutze ich sie. Ich finde die klassische Musik etwas enorm Wertvolles, für die Musikanten wie auch für das Publikum. Ein Orchester ist ein Organismus aus verschiedenen Kulturen und es ist schön, wenn man diese Komponenten zu einem harmonischen Endprodukt zusammenbringen kann». Die Art des Konsums von klassischer Musik habe sich in den letzten Jahren verändert: Orchester wurden fusioniert und an vielen Orten müssen Sparmassnahmen umgesetzt werden. «Daher bin ich auch enorm froh und schätze es sehr, dass wir bei unserem Sinfonieorchester auf viele langjährige Supporter und Konzertbesucher zählen dürfen, welche uns und diese Art von Musik unterstützen», meint Kevin Griffiths abschliessend, bevor er zum Dirigentenstab greift und das Orchester am Probewochenende zu Höchstleistungen motiviert.

Januarkonzert Sinfonieorchester Horgen-Thalwil: Samstag, 21. Januar, 20 Uhr, und Sonntag, 22. Januar, 17 Uhr, Schinzenhof Horgen.Vorverkauf bei der ZKB Horgen.www.sinfonieorchester-horgen-thalwil.ch. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 04.01.2017, 15:50 Uhr

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