Region

Mit dem Gymi die Kantonsgrenzen sprengen

Das künftige Gymnasium im Bezirk Horgen und die Kanti Pfäffikon SZ sollen ihre Bildungsangebote über die Kantonsgrenze hinaus koordinieren.

Die Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon (Bild) und das neue Gymi am linken Seeufer sollen ihre Angebote koordinieren.

Die Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon (Bild) und das neue Gymi am linken Seeufer sollen ihre Angebote koordinieren. Bild: Manuela Matt

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Im kommenden Sommer will die Zürcher Regierung festlegen, wo genau am linken Zürichseeufer die neue Mittelschule gebaut wird. Ein Entscheid, auf den man auch bei der Standortförderung Zimmerberg-Sihltal mit Spannung wartet, wie sich am Dienstag an der Mitgliederversammlung der Vereinigung im Restaurant Sihlwald zeigte.

Geschäftsführer Beat Ritschard wies an dem von 37 Mitgliedern besuchten Anlass darauf hin, dass der Kanton Schwyz gleichzeitig einen neuen Campus für die Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon plant. Somit entstünden gleich zwei grosse Bildungsstätten auf engstem Raum.

Der Leitende Ausschuss der Standortförderung Zimmerberg-Sihltal erachte es deshalb für angebracht, dass die beiden Nachbarkantone ihre Bildungsangebote am linken Zürichseeufer über die Kantonsgrenze hinaus koordinieren und aufeinander abstimmen, meinte Ritschard. Mit sich gegenseitig ergänzenden Bildungsschwerpunkten für die beiden Schulen könne das Bildungsangebot in der Region grenzübergreifend als Ganzes gestärkt werden. Ritschard räumte an der Versammlung allerdings ein, dass man mit diesem Anliegen bei einem Treffen mit der Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) im Januar vorerst nicht weitergekommen sei.

Austausch im Lebensmittelsektor

Zu sprechen kam der Geschäftsführer der Standortförderung auch auf Veranstaltungen und Aktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr. Das 2015 gestartete Projekt Food Plus habe sich so weit konkretisiert, dass man damit nun im Spätsommer an die Öffentlichkeit treten könne, meinte er. Zur weiteren Stärkung des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Zimmerberg/Höfe wird bei dem Vorhaben eine regionale Vernetzung von Produzenten, Zulieferern sowie Forschungseinrichtungen des Lebensmittelsektors in einem Cluster angestrebt.

Die Versammlung wählte sodann den Rüeschliker Gemeindeschreiber Benno Albisser sowie Marc Winet, Landesleiter von Dow Chemical Schweiz, in den Leitenden Ausschuss. Die Rechnung 2015 und das Budget 2016 wurden einstimmig gutgeheissen. Grossen Anklang bei den Versammlungsteilnehmern fand anschliessend ein mit Verve vorgetragenes Referat von Karin Hindenlang, Geschäftsführerin des Wildnisparks Zürich, zum Thema «Der Wildnispark Zürich – Landschaftsentwicklung für Mensch und Natur».

Erstellt: 13.04.2016, 17:34 Uhr

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