Adliswil

Mehr Parkfelder bei der Sportanlage Tüfi

Der Stadtrat schafft bei der Sportanlage Tüfi sechs zusätzliche Parkfelder. Er reagiert damit auf eine Interpellation von Harry Baldegger (Freie Wähler).

Die zusätzlichen Parkfelder (rechts im Bild) sollen die prekäre Parkplatzsituation bei der Sportanlage Tüfi etwas entschärfen.

Die zusätzlichen Parkfelder (rechts im Bild) sollen die prekäre Parkplatzsituation bei der Sportanlage Tüfi etwas entschärfen. Bild: Sabine Rock

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Der Adliswiler Stadtrat entschärft die prekäre Parkplatzsituation bei der Sportanlage Tüfi. Er hat auf dem heutigen Parkplatz für Reisebusse neu sechs Parkfelder für Personenwagen markiert. Die Änderung wurde von der Kantonspolizei Zürich bereits bewilligt. Nur wenn sich Reisebusse zum Beispiel vor Sportveranstaltungen ankündigen, können die neuen Parkfelder nicht benützt werden, da der Parkplatz heute die einzige Möglichkeit darstellt, einen Reisebus in Adliswil auf öffentlichem Grund zu parkieren.

Der Stadtrat reagiert mit dieser Änderung auf eine Interpellation von Harry Baldegger (Freie Wähler). Dieser monierte die ungenügende Parkplatzsituation. Wenn zwei bis drei Sportvereine auf der Anlage trainieren, herrsche Parkplatznot. Es brauche deshalb keine Busparkplätze – da Busse sowieso nur sehr selten dort stehen würden –, sondern mehr Parkplätze für Autos. Die von Baldegger erhoffte Schaffung von 15 bis 20 zusätzlichen Autoparkplätzen kann der Stadtrat allerdings aufgrund der geltenden Normen nicht realisieren.

Parkuhren füttern

Auch dem Wunsch einer neuen Parkplatzbewirtschaftung auf dem Areal kommt der Stadtrat nach. Harry Baldegger hatte bemängelt, die aktuelle Regelung, das Auto unter der Woche maximal drei und am Wochenende maximal vier Stunden abzustellen, entspreche nicht mehr den Anforderungen. So seien Sportveranstaltungen heute oft ganztägig, weshalb man eine Parkbusse riskiere.

Mit dem am Mittwoch vom Grossen Gemeinderat genehmigten neuen Parkierungskonzept der Stadt Adliswil fällt dieses Problem weg. Ab 1. Januar werden die Parkplätze an der Tüfistrasse mittels einer Parkuhr bewirtschaftet – ohne Maximalzeit. Die erwarteten Einnahmen liegen bei einer geschätzten Parkplatzbelegung von 25 Prozent bei rund 20 000 Franken im Jahr, wie der Antwort des Stadtrates auf die Interpellation zu entnehmen ist.

Nicht realisieren will der Stadtrat dagegen ein Tempo-30-Regime auf der Tüfistrasse, wie es Baldegger ebenfalls angeregt hatte. Eine Tempo-30-Zone könne nur mit gleichzeitiger Installation baulicher Verkehrsberuhigungsmassnahmen signalisiert werden. Das erachtet der Stadtrat bei der Tüfistrasse als Zubringer für Sportanlage, Industrie, Feuerwehr und Sammelstelle nicht als angemessen. Solche Massnahmen würden die Benutzung der Strasse durch Schwerverkehr und Feuerwehr erschweren oder gar verunmöglichen, schreibt der Stadtrat.

Für Harry Baldegger ist dies der einzige Wermutstropfen in der Antwort des Stadtrats Adliswil. Der Weg werde regelmässig von schulpflichtigen Kindern benutzt. Zumindest eine Tempo-30-Zone nach dem Feuerwehr-Areal hält Baldegger weiterhin für prüfenswert.

Erstellt: 01.10.2015, 16:02 Uhr

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