Langnau

«Das ist eine absolute Ausnahme»

Bei einem Juniorinnen-Match zwischen dem FC Langnau und dem FC Dietikon kam es am Sonntag zu einer Schlägerei zwischen zwei Spielerinnen. FCL-Präsident Fredy Münger zeigt sich konsterniert.

Die Schlägerei der B-Juniorinnen wurde per Handykamera aufgezeichnet.

Die Schlägerei der B-Juniorinnen wurde per Handykamera aufgezeichnet. Bild: Screenshot Blick.ch

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Am Sonntag ereigneten sich beim Spiel zwischen den Juniorinnen B des FC Dietikon und des FC Langnau unschöne Szenen. Zwei Spielerinnen gerieten auf dem Platz der Primework-Arena Dornau im Limmattal aneinander – es flogen die Fäuste und es flossen die Tränen.

Ein entsprechendes Video des Vorfalls kursiert im Internet und wurde auch auf der Newsplattform des «Blick» veröffentlicht. Darauf ist zu sehen, wie die beiden Spielerinnen nach einer kurzen, aber heftigen Handgreiflichkeit auf dem Spielfeld durch Schiedsrichter und Betreuer voneinander getrennt werden.

«Harte Gangart»

FC Langnau-Präsident Fredy Münger bestätigt den Vorfall auf Anfrage dieser Zeitung. Die genauen Gründe für die Eskalation auf dem Platz kennt Münger nicht. Klar sei aber, dass das Spiel der beiden Mannschaften von Beginn an mit «harter Gangart» geführt worden sei. Es sei auch zu Provokationen zwischen den Spielerinnen gekommen.

Ähnlich klingt es auch von Seiten des Coaches des FC Dietikon. Er spricht gegenüber dem Blick von einer «aufgeheizten und gereizten Stimmung», die in der Auseinandersetzung zwischen den beiden Mädchen ihren Höhepunkt fand. Der Dietikon-Coach kritisiert zudem einige der anwesenden Eltern – diese hätten die Stimmung noch zusätzlich angeheizt.

FCL-Präsident Fredy Münger betont, dass derartige Vorfälle speziell im Mädchenfussball eine absolute Ausnahme darstellen würden. Es sei entsprechend schade, dass der Vorfall nun eine derartige Publizität erhalte. «Das stellt den Clubfussball und alle, die sich freiwillig und ehrenamtlich dafür einsetzen, in ein schlechtes Licht», sagt er.

Stellungnahme an den Verband

Man werde den Vorfall nun vereinsintern besprechen und eine Stellungnahme an den Zürcher Fussballverband verfassen. Dabei handelt es sich um ein Standartvorgehen: In der Regel prüft der Verband den Sachverhalt und verhängt dann je nach dem Sanktionen gegen die Involvierten.

Welche Konsequenzen die Auseinandersetzung für das Juniorinnen-Team, den Trainer und die involvierte Spielerin beim FC Langnau haben wird, lässt Fredy Münger offen. Man wolle zuerst die internen Abklärungen vornehmen und die Reaktion des Verbandes abwarten.

Erstellt: 07.05.2019, 16:12 Uhr

Fredy Münger, Präsident des FC Langnau. (Bild: Archiv ZSZ)

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