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Langnauer Wasser löscht künftig Brände in Adliswil

Die Löschwasserversorgung im Adliswiler Gebiet Büchel ist im Brandfall nicht gewährleistet. Das soll sich mit der Hilfe von Langnau ändern.

Im Brandfall wird Löschwasser von der Langnauer Wasserversorgung abgezwackt und ins Adliswiler Wasserversorgungsnetz eingespeist.
Im Brandfall wird Löschwasser von der Langnauer Wasserversorgung abgezwackt und ins Adliswiler Wasserversorgungsnetz eingespeist.
Symbolbild, Keystone

Im Juli wird die Löschwasserversorgung im Gebiet Büchel in Adliswil saniert werden, teilte die Stadt Adliswil mit. Diese Massnahme sei «mit Priorität 1» umzusetzen, ist dem Stadtratsprotokoll zu entnehmen. Denn würde es brennen, hätte es im Gebiet Büchel unweit des Wildnisparks zurzeit nicht ausreichend Löschwasser. Deswegen soll ein Teil der Wasserleitungen an der Waldistrasse ersetzt und das Wasser künftig über einen sogenannten Einspeiseschacht kontrolliert werden.

Das nötige Wasser bezieht Adliswil von der Nachbargemeinde Langnau. Ein Klappenschacht Waldi machts möglich: Im Brandfall wird Löschwasser von der Langnauer Wasserversorgung abgezwackt und ins Adliswiler Wasserversorgungsnetz eingespeist.

1,05 Millionen für Projekt

Könnten denn Brände im Gebiet Büchel zurzeit überhaupt gelöscht werden? «Auf jeden Fall», beschwichtigt der zuständige Stadtrat Patrick Stutz (SVP) dahingehende Bedenken. «Auch jetzt können Brände problemlos gelöscht werden, es dauert unter Umständen nur etwas länger.» Es habe Hydranten vor Ort, nur der Druck der Wasserleitungen entspreche nicht den aktuell gültigen Vorgaben. Der nötige Wasserdruck könne in diesem Gebiet Adliswils nur in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Langnau erreicht werden. Diese hat dem Projekt zugestimmt.

Der Stadtrat beziffert für das Sanierungsprojekt einen Kredit von 1,05 Millionen Franken. Die Arbeiten beginnen im Juli und dauern voraussichtlich bis im November.

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