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Laien sollen Leben retten

Erleidet jemand in Schönenberg oder Hütten einen Herzstillstand, dauert es meistens zu lang, bis der Rettungsdienst eintrifft. Daher baut der Samariterverein ein First-Responder-System auf.

Der Samariterverein setzt in Schönenberg und Hütten weniger auf moderne Technik als vielmehr auf geschulte Helfer.
Der Samariterverein setzt in Schönenberg und Hütten weniger auf moderne Technik als vielmehr auf geschulte Helfer.
Keystone

18 Minuten dauert es, bis der Rettungsdienst des See-Spitals in Schönenberg oder Hütten ankommt. Hat ein Patient einen Herzstillstand, ist dies meistens zu lang: Pro Minute sinkt die Überlebenschance durchschnittlich um 10 Prozent. Daher zählt jede Minute. Das wissen der Samariterverein und die Feuerwehr Schönenberg-Hütten und reagieren nun mit dem Aufbau einer First-Responder-Gruppe. Diese Erstversorger sind ortsansässige Personen, die in einem Notfall Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Erleidet jemand einen Herz-Kreislauf-Stillstand, werden die First Responder zeitgleich mit dem Rettungsdienst alarmiert, sind jedoch wegen des kürzeren Anfahrtsweges schneller vor Ort. «Jedes Jahr gibt es etwa zwei bis fünf Fälle, in denen First Responder zum Einsatz kommen könnten», schätzt Björn Kuratli, Präsident des Samaritervereins Schönenberg-Hütten.

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