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«Kultur darf nicht nur unterhalten, sie muss auch zum Denken anregen»

Am Wochenende startet das neue Programm des Kulturraums. Geschäftsführer Jan von Rennenkampff freut sich auf eine abwechslungsreiche Saison mit Dokumentarfilmen, Comedy und kulturellem Austausch.

«Es ist es wichtig, dass wir uns Themen vornehmen, die uns bewegen», sagt Jan von Rennenkampff, Geschäftsführer des Kulturraums.
«Es ist es wichtig, dass wir uns Themen vornehmen, die uns bewegen», sagt Jan von Rennenkampff, Geschäftsführer des Kulturraums.
Patrick Gutenberg

Für Ihre dritte Saison als Geschäftsführer im Kulturraum haben Sie ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Das Spektrum ist breit und reicht vom Märchentheater über den vergessenen Nobelpreisträger bis hin zum gesellschaftskritischen Dokumentarfilm. Gab es einen gemeinsamen Nenner um den herum das Programm entstand?

Nein, das hatten wir dieses Jahr nicht. Es ist schwierig eine Saison nach einem Thema zu gestalten. Grundsätzlich nehmen wir uns immer aktuelle Themen vor. Abgesehen von mir arbeitet das ganze Kulturraum-Team ehrenamtlich. Da ist es umso wichtiger, dass wir uns Themen vornehmen, die uns bewegen. Kultur darf nicht nur unterhalten, sie muss auch zum Denken anregen. So zeigen wir etwa nur Dokumentar- und keine Unterhaltungsfilme. Zu den Filmvorführungen laden wir jeweils einen Gast ein — zum Beispiel den Regisseur — für die Diskussion nach dem Film.

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