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Kranke Buche ist eine Gefahr für die Bevölkerung

Seit Jahren ist die Blutbuche in Bendlikon krank. Windstürme zu Jahresbeginn gaben ihr den Todesstoss. Nun muss sie gefällt werden, denn sie birgt ein Risiko für die Bevölkerung.

Um Personen- und Sachschaden zu vermeiden, hat die Gemeinde den Perimeter rund um die Blutbuche abgesperrt.
Um Personen- und Sachschaden zu vermeiden, hat die Gemeinde den Perimeter rund um die Blutbuche abgesperrt.
Sabine Rock

Die rund einhundert Jahre alte Blutbuche in Bendlikon ist im Inventar der Naturschutzobjekte als äusserst wertvoll aufgeführt und prägt das Uferbild. Sie liege dem Gemeinderat und der Bevölkerung sehr am Herzen, betont Gemeinderätin und Bauvorsteherin Judith Bellaiche (GLP).

Deshalb wurde die Buche jahrelang intensiv gepflegt und kontrolliert. Dies, obwohl ihr langfristiger Erhalt seit geraumer Zeit nicht mehr garantiert werden konnte, schreibt die Gemeinde Kilchberg in einer Mitteilung. Der Baum leide seit Jahren an starkem Pilzbefall und die Krone sei so geschwächt, dass sie mit einer Vorrichtung habe gesichert werden müssen, sagt die Bauvorsteherin. «Die Buche war sehr krank, und wir haben alles darangesetzt, sie so lange wie möglich am Leben zu erhalten.»

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