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Kilchberger Stimmvolk hat die Wahl zwischen zwei Feuerwehrdepots

Das Feuerwehrdepot und der Werkhof kommen im Februar vor das Stimmvolk. Zur Wahl stehen zwei Varianten: Ein Neubau und die Sanierung des bestehenden Gebäudes.

Sanieren statt Neubau? Die Bürger haben am 10. Februar die Wahl zwischen einem Neubau des Feuerwehrdepots im Tal und einer Sanierung des bestehenden Gebäudes an der Alten Landstrasse 166 (im Bild).
Sanieren statt Neubau? Die Bürger haben am 10. Februar die Wahl zwischen einem Neubau des Feuerwehrdepots im Tal und einer Sanierung des bestehenden Gebäudes an der Alten Landstrasse 166 (im Bild).
Archiv Manuela Matt

Eigentlich schien das Ende­ des geplan­ten Depots der Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon auf dem Areal des Schützenhauses Im Tal neben der Autobahn bereits be­siegelt­. Da sich die Projektkosten auf rund sechzehn Millionen Franken belaufen hätten und nicht auf die geplanten neuneinhalb Millionen, wurde das Projekt im Juni 2016 sistiert. Doch jetzt holt der Gemeinderat Kilchberg das Projekt wieder aus der Schublade. Das Stimmvolk soll am 10. Februar an der Urne über den Standort und die Kreditgenehmigung zu Feuerwehrdepot und Werkhof entscheiden.

Zur Wahl steht bei der Variantenabstimmung neben dem Projekt Im Tal auch die Möglichkeit, das bestehende Feuerwehrlokal an der Alten­ Land­strasse 166 zu sanieren und durch eine zweite Einstell­halle zu erweitern. «Beide Pro­jekte haben ihre Vor- und Nachteile, weshalb wir die Wahl zwischen den Projekten dem Stimmvolk übergeben», sagt die Kilch­ber­ger Gemeinderätin und Si­cher­heits- und Sportvorsteherin Bar­bara Baruf­fol (FDP).

Bauphase bis 2021

Eine Lösung für das Feuerwehr­lokal wird dringend benötigt. Der rund 50-jäh­rige Gebäudekomplex mit Feuerwehr, Werkhof, Zivilschutzanlage und Mehrfamilienhaus ist stark sanierungsbedürftig und genügt den heutigen Anfor­derungen einer Feuerwehr nicht mehr. Bauliche Sofortmassnahmen müssten umgesetzt werden.

In den Augen des Gemeinde­rates haben beide Projekte ihre Berechtigung. «Das Projekt Im Tal ist mit 16 Millionen um über 4 Millionen teurer als die geplante Sa­nie­rung am bestehenden Stand­ort», sagt Baruffol. Dass der laufende Betrieb ein Hindernis für die Sanierungsarbeiten am bestehenden Standort werden könnte, denkt Baruffol nicht. «Das Vorprojekt zeigt, dass eine Sanierung während des Betriebs möglich ist.» Die Bauarbeiten würden etap­pen­weise durchgeführt, was gewisse Flexibilität im Betrieb erfor­dern würde.

Das Thema Feuerwehr­depot und Werkhof beschäftigt den Kilch­berger Gemeinderat bereits seit 2012. Mit der Urnenabstimmung soll es mit dem Projekt jetzt aber vorwärtsgehen. «Die Planungsphase kann unmittelbar nach der Abstimmung in Angriff genommen werden. Mit dem Auffahren der Bau­maschinen ­dürfte im ersten Quartal 2020 gerechnet werden», sagt Baruf­fol. Sowohl­ der Neubau wie auch die Sanierungsarbeiten würden rund zweieinhalb Jahre in Kauf nehmen. Läuft alles nach Plan, sollte die Feuerwehr demnach im Jahr 2021 mit einem neuen Lokal aufwarten können.

Derzeit berät der Gemeinderat noch darüber, welche Empfehlung er abgeben will, und arbeitet eine Weisung aus. Am 23. Januar 2019 findet für die Bevölkerung eine Informationsveranstaltung statt.

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