Adliswil

Karin Fein will für die Freien Wähler einen Adliswiler Stadtratssitz zurückerobern

Nun melden auch die Freien Wähler Interesse an einem Stadtratssitz an. Sie schicken die momentane Friedensrichterin Karin Fein ins Rennen für die Wahlen im nächsten Jahr.

Die 52-jährige Karin Fein kandidiert 2018 für die Freien Wähler für einen Sitz im Adliswiler Stadtrat.

Die 52-jährige Karin Fein kandidiert 2018 für die Freien Wähler für einen Sitz im Adliswiler Stadtrat. Bild: Archiv ZSZ

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Vier Sitze haben die Freien Wähler im Grossen Gemeinderat in Adliswil. Obwohl sie damit eine Kleinpartei sind, können sie auf eine lange Geschichte in der ­Exekutive zurückschauen. Seit 1987 ist die Partei im Stadtrat vertreten – ausser in der laufenden Amtsperiode. Der letzte Stadtrat der Freien Wähler war Walter Müller, der im Jahr 2012 nach Filzvorwürfen sein Amt vorzeitig abgeben musste.

Bei den letzten Erneuerungswahlen im Jahr 2014 wollte Müller das Amt ­wieder zurück, das Stimmvolk sprach ihm das Vertrauen aber nicht mehr aus.Nun erhoffen sich die Freien Wähler mit der Nomination von Karin Fein die Rückeroberung eines Stadtratssitzes. Fein ist in Adliswil gut verankert. Seit über 20 Jahren lebt die 52-Jährige in der Stadt und bekleidet momentan das Amt der Friedensrichterin. Sie bringe optimale Voraussetzungen mit für eine Wahl. «Neben meiner Tätigkeit als ­Friedensrichterin arbeite ich als Wirtschaftsprüferin im Gemeindewesen und kann dadurch mein Fachwissen in die Politik einbringen», sagt sie.

Neben Fein stellen sich für die Freien Wähler auch die bisherigen Gemeinderäte Daniel Frei, Heinz Melliger, Harry Baldegger und Bernie Corrodi für die nächste Amtsperiode zur Verfügung – genauso wie der langjährige Schulpfleger Daniel Freytag.

Mehr Kandidaten als Sitze

Stadtpräsident Harald Huber (FDP) und Vizepräsident Patrick Stutz (SVP) haben bereits angekündigt, dass sie bei den kommenden Erneuerungswahlen für keine weitere Amtszeit zur Ver­fügung stehen werden. Als Ersatz für Harald Huber schickt die FDP Markus Bürgi ins Rennen. Die SVP will den Sitz von Patrick Stutz mit Heidi Jucker verteidigen.

Da die restlichen Stadträte für eine weitere Amtsperiode kandidieren, ist mit der Nomination von Karin Fein nun klar, dass im nächsten Jahr mehr Kandidaten zur Wahl stehen werden, als Stadtratssitze zu vergeben sind. Und das Feld dürfte noch dichter werden. Auch von der SP wird erwartet, dass in Kürze eine Stadtratskandidatur bekannt gegeben wird. Die Sozialdemokraten haben bei den letzten Erneuerungswahlen zwei Sitze verloren und wollen ebenfalls zurück in die ­Exekutive von Adliswil.

Erstellt: 03.10.2017, 10:05 Uhr

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