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Kantonsräte versuchen Seezuschlag doch noch zu verhindern

Am Montag behandelt der Kantonsrat ein Postulat, das als Alternative zum Seezuschlag Zonen im Zürichsee vorschlägt. Erstaunlich ist, dass kein Postulant aus einer Seegemeinde stammt. Doch deren Unterstützung wird gesucht.

Längeres Vergnügen soll auf dem Zürichsee teurer werden, als der kurze Arbeitsweg. Das fordern drei Kantonsräte vom Regierungsrat.
Längeres Vergnügen soll auf dem Zürichsee teurer werden, als der kurze Arbeitsweg. Das fordern drei Kantonsräte vom Regierungsrat.
Archiv Manuela Matt

Die Proteste haben nichts genützt. Nur 19 Zürcher Gemeinden haben sich in der Vernehmlassung gegen den Seezuschlag ausgesprochen. Zum Fahrplanwechsel sollen die zusätzlichen fünf Franken pro Tag auf dem Zürichsee eingeführt werden. Doch drei Kantonsräte könnten das doch noch verhindern. Am Montag wollen sie ihr Postulat «Seezonen statt Seezuschlag» für dringlich erklären lassen. Rosmarie Joss (Dietikon), Felix Hoesch (Zürich) und Ruedi Lais (Wallisellen) fordern, dass sich der Regierungsrat für Seezonen ausspricht, analog zu den Zonen an Land. Um die Pendler zu entlasten, könnten die Anlegestellen der Querverbindungen in den bisherigen Zonen belassen werden. Wer von Wädenswil nach Stäfa oder von Küsnacht nach Thalwil fährt, müsste den Seezuschlag nicht bezahlen. Ebenso solle auch geprüft werden, ob das Seebecken in der Stadtzürcher Zone 110 verbleiben könne.

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