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Kanton will Seeuferweg-Lücke schliessen

Die Stadt Wädenswil und der Kanton Zürich haben sich entschieden, wie der Seeuferweg realisiert werden soll. Sie planen einen Steg auf Pfählen.

Entlang des Ufers und auf Pfählen planen der Kanton und die Stadt Wädenswil den Seeuferweg zwischen Seeplatz und Halbinsel Giessen.
Entlang des Ufers und auf Pfählen planen der Kanton und die Stadt Wädenswil den Seeuferweg zwischen Seeplatz und Halbinsel Giessen.
André Springer

Auf einem Steg entlang des Ufers sollen die Spaziergänger vom Seeplatz in Wädenswil zur Giessenhalbinsel gelangen. Nach langem Hin und Her haben sich die Stadt Wädenswil und der Kanton Zürich für diese Variante zur Realisierung des Seeuferwegs entschieden. Für den fehlenden Abschnitt des Zürichseewegs wurde bereits 2013 seitens Kanton und in Zusammenarbeit mit der Stadt Wädenswil ein detailliertes Vorprojekt mit Kostenberechnung erarbeitet. Das Projekt sah damals und sieht auch heute noch einen seeseitigen Steg auf Mikropfählen entlang der SBB-Ufermauer vor.

Einigung ohne Streit

Als zweiter Variante, die nach Prüfung durch den Kanton nur wenig günstiger geworden wäre, hat die Stadt Wädenswil einen schwimmenden Steg 40 Meter vom Ufer entfernt in Erwägung gezogen. «Der Wädenswiler Stadtrat bevorzugte eigentlich die schwimmende Variante», berichtet Heini Hauser (SVP), Stadtrat Planen und Bauen. Diese wäre zehn Prozent günstiger geworden. Doch aufgrund der nur geringen Kostenunterschiede, habe sich die Stadt nicht auf einen Streit mit dem Kanton einlassen wollen und sich daher für die befestigte Variante entschieden.

Insgesamt rechnet der Kanton Zürich mit Kosten von 20 Millionen Franken für die Erstellung des Seeuferwegs zwischen dem Seeplatz und der Halbinsel Giessen. Mit dem im April 2016 in Kraft getretenen Gesetz sind die Gemeinden verpflichtet, einen Anteil von 20 Prozent der Kosten zu übernehmen. Wädenswil müsste also vier Millionen Franken an das Projekt zahlen.

Von Horgen bis in den Kanton Schwyz

Laut Thomas Maag, Mediensprecher der kantonalen Baudirektion sei geplant, das Vorprojekt für den Seeuferweg im Sommer 2021 öffentlich aufzulegen. Nach der Projektfestsetzung wird eine Volksabstimmung durchgeführt. Mit der Schliessung der Lücke entsteht ein durchgehender Seeuferweg von Horgen bis in den Kanton Schwyz.

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