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Kanton investiert 4,36 Mio. in die holprige Rietwiesstrasse

Die Rietwiesstrasse zwischen Horgen und Wädenswil ist zu schmal und der Belag ist beschädigt. Für die Sanierung gibt es vom Kanton 4,36 Mio. Franken.

Zu schmal und löchrig: Die Rietwiesstrasse zwischen Horgen und Wädenswil muss saniert werden.
Zu schmal und löchrig: Die Rietwiesstrasse zwischen Horgen und Wädenswil muss saniert werden.
Sabine Rock

Die Rietwiesstrasse zwischen Horgen und Wädenswil ist in einem schlechten Zustand und an einigen Stellen zu schmal. Um die Kantonsstrasse für Autos, Velofahrer und Fussgänger sicherer zu machen, hat der Zürcher Regierungsrat 4,36 Millionen Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt. Das gibt die Behörde in einer Medienmitteilung bekannt.

Die Rietwiesstrasse verbindet den Horgener Weiler Käpfnach mit dem Autobahnanschluss Wädenswil. Spurrinnen, Verdrückungen und Belagsausbrüche beeinträchtigen gemäss Regierungsrat die Verkehrssicherheit. Zudem weist die Fahrbahn eine durchschnittliche Breite von 5,5 Meter auf, an einzelnen Stellen ist sie sogar nur fünf Meter breit. Das entspricht nicht den Mindestanforderungen für das Kreuzen eines Lastwagens mit einem PW. Daher soll die Rietwiesstrasse auf den gesamten 2,4 Kilometern auf eine durchgehende Breite von sechs Meter ausgebaut werden.

Die bestehende Linienführung bleibt grundsätzlich gleich, in einzelnen Abschnitten werden aber aus Sicherheitsgründen leichte Anpassungen vorgenommen. Dem vermehrten Fussgängeraufkommen im Abschnitt der Einmündungen Ziegelmatt- bis Neuhofstrasse wird durch ein neues, zwei Meter breites Trottoir Rechnung getragen. Im Bereich der Neuhofstrasse ist zudem ein Fussgängerübergang mit Schutzinsel vorgesehen. Im weiteren Verlauf der Rietwiesstrasse wird bis zum Sonnauweg ein einseitig begehbarerer Randstreifen erstellt, der auch als Fusswegverbindung genutzt werden kann.

Projekt wurde bereits 2008 aufgelegt

Das Projekt für die Sanierung und den Ausbau der Rietwiesstrasse wurde bereits im Sommer 2008 öffentlich aufgelegt. Darauf waren 18 Einsprachen eingegangen, die zu wesentlichen Projektanpassungen und Optimierungen sowie zu Änderungen im Landerwerb führten. Dadurch wurden zusätzliche Eigentümer vom Landerwerb betroffen. Da nicht mit allen Liegenschaftseigentümern eine Lösung gefunden werden konnte, wurde eine Neuauflage des gesamten Strassenprojekts notwendig.

Im Rahmen der erneuten Auflagefrist im Sommer 2013 gingen 17 Einsprachen ein, die teils projektbezogene und teils enteignungsrechtliche Begehren enthielten. Mit der Mehrheit der Einsprechenden konnte eine Einigung gefunden werden, die anderen Einsprachen wurden mit der Projektfestsetzung vom Regierungsrat abgewiesen.

Zusammen mit der Festsetzung des Projekts hat der Regierungsrat eine Ausgabe von 4,36 Millionen Franken bewilligt. Der Gemeinderat Horgen hat mit Beschluss vom 25. Juni 2009 einen Beitrag von 780000 Franken an die Kosten der Radstreifen, der aufgewerteten Weilerdurchfahrten und des Fussgängerschutzes zugesichert.

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