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Innert zwölf Stunden entsteht eine kleine Zirkusstadt

Der Schweizer Traditionszirkus Stey hat sein Zelt auf dem Horn in Richterswil aufgeschlagen. Dafür haben alle mit angepackt: vom Zirkusdirektor bis zur Artistin. Zwei Tage bleibt der Zirkus nun hier, dann gehts weiter nach Wädenswil.

Montagmorgen, um 6 Uhr in der Früh. Noch ist die Mitte der Wiese auf dem  Richterswiler Horn leer...
Montagmorgen, um 6 Uhr in der Früh. Noch ist die Mitte der Wiese auf dem Richterswiler Horn leer...
Manuela Matt
...doch schon in ein paar Stunden wird hier ein Zelt stehen, das 500 Personen Platz bietet...
...doch schon in ein paar Stunden wird hier ein Zelt stehen, das 500 Personen Platz bietet...
Manuela Matt
Nach etwa sieben Stunden steht das Chapiteau in seiner vollen Grösse. Und nach knapp zwölf Stunden ist auf dem Richterswiler Horn eine kleine Zirkusstadt entstanden.
Nach etwa sieben Stunden steht das Chapiteau in seiner vollen Grösse. Und nach knapp zwölf Stunden ist auf dem Richterswiler Horn eine kleine Zirkusstadt entstanden.
Manuela Matt
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Montagmorgen, 6 Uhr in der Früh. Noch ist die Mitte der Wiese auf dem Richterswiler Horn leer. Doch schon in ein paar Stunden wird hier ein Zelt stehen, das 500 Personen Platz bietet. Das Chapiteau des Zirkus Stey.

Dieser ist hier während zwei Tagen zu Gast. Unter dem Motto «We are family» präsentiert der Traditionszirkus ein vielfältiges Programm mit Artisten und Tieren.Die Aufbauarbeiten starten um 7 Uhr. Fünf starke Männer aus Rumänien packen an. Sie sind ein eingespieltes Team. Jeder weiss, was er wo und wann zu tun hat. Jeder Handgriff sitzt. Schon unzählige Male haben die Männer das Zelt zusammen aufgebaut. Trotzdem ist höchste Konzentration gefordert.

13 Meter hohe Masten

Rund um das entstehende Haupt­zelt sind 60 Fahrzeuge – Wohnwagen, Materialwagen und Zugmaschinen – parkiert. Die Vorarbeit für den Aufbau hatte Zirkusdirektor Martin Stey bereits am Samstag selber erledigt: Mit Sägemehl hat er ange­zeichnet, wo was hin kommt und aufgestellt werden muss. ­Etwa alle zwei Meter ist so gekennzeichnet, wo die rund 80 Anker für das Zelt eingeschlagen werden sollen. Die ­Ställe der Zirkustiere – zwei Mini­pferde, sechs Ponys, zwei Kühe, sechs Geissen und vier Hunde – sind schon aufgestellt.

Das Chapiteau hat einen Durchmesser von 32 Metern, eine Mast­höhe von 13 Metern und wiegt rund 1,3 Tonnen. Nachdem die Aufbaucrew alle Anker mit­hilfe eines Luftdruckkompressors in den Boden geschlagen hat, werden die vier Masten und zwei Seitenträger mit elektro­nischer Hilfe aufgerichtet. Dann folgt das Zelt, das mit Drahtseilen hochgezogen wird. Mit Spanngurten wird das Chapiteau an ­jedem einzelnen Anker befestigt.

Sobald das Zelt steht, ist der Aufbau des Inneren dran: ein Elektropodium, ein Musikpodium für das Orchester, die Manege, die Loge sowie die ­übrige Bestuhlung müssen aufgestellt werden. Da packen alle mit an, auch die Artisten und die Musiker.

Nach etwa sieben Stunden steht das Chapiteau in seiner ­vollen Grösse. Und nach knapp zwölf Stunden ist auf dem Richterswiler Horn eine kleine Zirkusstadt entstanden. Die schon am übernächsten Tag wieder abgebaut wird und weiter nach Wädens­wil zieht.

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