Zum Hauptinhalt springen

Nachvollziehbar, aber ärgerlich

Die Fusion von Wädenswil, Schönenberg und Hütten ist wegen eines Rechtsverfahrens um ein Jahr verschoben. Der Entscheid ist nachvollziehbar, denn die rechtliche Situation ist unklar. Jetzt haben die Gemeinden eine gewisse Planungsicherheit geschaffen und können sich auf das neue Ziel, einen Zusammenschluss per 2019, ausrichten. Es steht fest, dass auch die Berggemeinden nächstes Jahr Erneuerungswahlen durchführen und Mitarbeiter in der Verwaltung beschäftigen.

Dass es zur Verzögerung gekommen ist, ist ärgerlich. Nicht nur, weil sie die Steuerzahler Zehntausende von Franken kostet und viel Mehrarbeit verursacht. Sondern auch, weil die Beschwerde chancenlos scheint. Eine vergleichbare Beschwerde aus Hirzel gegen die Fusion mit Horgen hat bereits die zweite Instanz, das Verwaltungsgericht, zurückgewiesen.

Wie im Hirzel scheint es denBeschwerdeführern auch in Schönenberg um persönliche Interessen zu gehen. Es ist alles rechtens, wie die Rechtsinstanzen mehrfach festgestellt haben. Deshalb müssten sie eigentlich einsehen, dass sie den Zusammenschluss nicht mehr verhindern, sondern nur noch verzögern können.

Klar, das Rechtsmittel einer Gemeindebeschwerde steht ihnen zu. Die Beschwerdeführer strapazieren aber den Rechtsstaat enorm und foutieren sich um die Meinung der Bevölkerungsmehrheit.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch