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In der Nacht sind die «Doppeldecker» unterwegs

Zahlreiche Kröten und Frösche befinden sich derzeit auf Wanderschaft zum Horgner Bergweiher - so viele wie dieses Jahr zählte der Naturschutzverein noch nie. Damit möglichst viele Tiere den gefährlichen Weg überleben, stehen Freiwillige im Einsatz.

Für die Paarung begibt sich das Krötenmännchen auf den Rücken des Weibchens und klammert sich fest.
Für die Paarung begibt sich das Krötenmännchen auf den Rücken des Weibchens und klammert sich fest.
Michael Trost

Sie sitzen starr im Licht der Scheinwerfer. «Eine Drohgebärde», weiss Vreni Rothacher, Kröten- und Froschexpertin beim Naturschutzverein Horgen. «Sie machen sich gross.» Dieses Verhalten nützt den kleinen Tieren allerdings wenig, wenn sie sich auf einer Strasse befinden und von einem Auto überfahren werden - ein Schicksal, das nicht wenige der Amphibien bei der jährlichen Wanderung zu ihrem Laichgewässer erleiden. Die Amphibien, die sich im Laub aufhalten und in Erdlöchern überwintern, suchen zur Paarungszeit ihren Geburtsort, in diesem Fall den Horgner Bergweiher, auf. «Sobald es mindestens 7 Grad warm ist, wandern sie, wenn es dunkel wird», weiss die Expertin.

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