Kommentar

Mahnung an die Bisherigen

Redaktor Pascal Münger zur Tatsache, dass ein Neuling mit dem zweitbesten Resultat in den Langnauer Gemeinderat gewählt wurde.

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Bislang kannte man Beat Husi kaum in Langnau. Klar, er war Zürcher Staatsschreiber bis Ende Jahr. Im Dorf verankert war er deshalb aber noch lange nicht. Das war auch sein grosses Problem. Sprach man im Dorf über Beat Husi, den Kandidaten fürs Langnauer Gemeindepräsidium,fragten sich die meisten: «Wer ist dieser Beat Husi?» Nun wissen wir, wer Beat Husi ist. Er ist zwar nicht der neue Gemeindepräsident – diese Wahl hat er gegen den amtierenden Finanzvorstand Reto Grau verloren –, er hat aber die bisherigen Gemeinderäte, die wieder kandidiert haben, das Fürchten gelehrt. Denn er hat am zweitmeisten Stimmen geholt.

Natürlich stand Beat Husi zusätzlich im Fokus, weil er auch für das Amt des Gemeindepräsidenten kandidierte. Dennoch ist das gute Stimmresultat für den Neuling auch als Mahnung an die Bisherigen zu verstehen. Sie haben es mit ihrem Tun nicht geschafft, das Langnauer Stimmvolk vollends zu überzeugen. Ansonsten hätte sich der Neue kaum so an den Altbewährten vorbeidrängeln können.

Erstellt: 05.03.2018, 09:06 Uhr

Pascal Münger, Redaktor

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