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Hypogeschäft wächst kräftig

Die frisch fusionierte Raiffeisenbank Region linker Zürichsee hat im Geschäftsjahr 2017 ihr Wachstum im Hypothekar- und Wertschriftengeschäft fortgesetzt. Der Nettogewinn stieg um 1,9 Prozent auf 1,75 Millionen Franken.

Die Raiffeisenbank Region linker Zürichsee kann auf erfolgreiche sechs Monate zurückblicken.
Die Raiffeisenbank Region linker Zürichsee kann auf erfolgreiche sechs Monate zurückblicken.
Symbolbild/ZSZ Archiv

Die Raiffeisenbank Region linker Zürichsee ist noch jung. Sie hat sich im Juni des vergangenen Jahres konstituiert. Zuvor hatten die Genossenschafter der Raiffeisenbank Höfe und der Raiffeisenbank March der Fusion grünes Licht erteilt. Die beiden Bilanzen wurden rückwirkend auf den Stichtag 31.12.2016 zusammengeführt, als Vergleichsbasis für das erste gemeinsame Geschäftsjahr 2017. In den sieben Bankstellen — mit Sitz in Horgen — arbeiten neu 55 Mitarbeitende, fünf davon in Ausbildung.

Mehrkosten im Fusionsjahr

«Dank der robusten Ertragslage» weist die Raiffeisenbank Region linker Zürichsee für das erste Jahr ihres Bestehens einen Reingewinn von 1,749 Millionen Franken aus, ein Anstieg von 1,9 Prozent zum Vorjahr. Davon werden laut Mitteilung vom Montag 1,24 Millionen dem Eigenkapital zugewiesen. Der Verwaltungsrat beantragt eine Verzinsung der Anteilscheine von 2,5 Prozent.

Naturgemäss trugen die ausserordentlichen Kosten im Fusionsjahr zum Anstieg des Geschäftsaufwandes um 5,4 Prozent bei. Das höhere Geschäftsvolumen und die Erneuerung der IT-Infrastruktur führten zu einem Anstieg des Sachaufwands um 6,3 Prozent. Der Personalaufwand erhöhte sich um 4,7 Prozent.

Das Kerngeschäft der genossenschaftlich organisierten Bank entwickelte sich 2017 über dem Markt. Mit einem Wachstum um 4,3 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken habe die Bank «erfolgreich ihre starke Position im Hypothekargeschäft» behauptet. Auch das Wertschriftengeschäft entwickelte sich «dank Investitionen in die Kundenberatung» erfreulich. Das Depotvolumen stieg im Berichtszeitraum um 20 Prozent auf 497 Millionen.

Rückläufig war einzig der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft, der um 1,2 Prozent auf 12,5 Millionen Franken abnahm. Erfreulich entwickelte sich laut Mitteilung hingegen der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Dieser stieg 2017 um 21,8 Prozent auf 2,8 Millionen.

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