Horgen

Horgner und Hirzler feierten gemeinsam

Das Begegnungsfest auf der Horgner Allmend brachte zahlreiche Einwohner von Horgen und Hirzel zusammen. Einer der Höhepunkte war das abendliche Konzert mit Hackbrett-Virtuose Nicolas Senn im prall gefüllten Festzelt.

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In der gleissenden Sonne war das Festzelt auf der Horgner Allmend am Samstag bereits um 11 Uhr sehr gut besetzt. Die Harmoniemusik Helvetia Horgen und die Musikgesellschaft Hirzel sorgten für den musikalischen Auftakt eines Festes, welches zum Ziel hatte, den Anwesenden Eigenheiten vom See und Berg näherzubringen.

Die grosse Vielfalt des Festes zeigte sich auch in den zahlreichen Vereinen aus Horgen und Hirzel, welche das Unterhaltungs- wie auch das kulinarische Rahmenprogramm bestritten. Bewährt hatte sich das separate Musikzelt, in dem die Ränge bei den musikalischen Vorträgen wie beispielsweise denjenigen der Jodlerklubs Horgen und Hirzel oder vom gemischten Chor Xang Arn-Stocken jeweils voll waren. Für die Kinder wurde mit Kinderschminken, Ballonwettbewerb, einem Naturparcours und Torwandschiessen viel geboten, was die jüngsten Festbesucher auch eifrig nutzten.

«Heimat lässt sich nicht per Dekret verordnen»

Der Ansturm war dermassen gross, dass sich lange Schlangen bei der Essensbestellung bildeten und der Shuttlebus zwischen Hirzel und Horgen Leute stehen lassen musste, weil nicht alle aufs Mal transportiert werden konnten. Der Horgner Gemeindepräsident Theo Leuthold meinte in seiner Begrüssungsrede, Heimat lasse sich nicht per Dekret verordnen. Die grosse Anzahl von Besuchern aus beiden Gemeinden bewies, dass es für die Einwohner von Horgen und Hirzel kein Muss, sondern eine Freude war, ihre «neue» gemeinsame Heimat zu feiern.

Für OK-Präsident und Gemeinderat Peter Wirth und sein dreiköpfiges Team war der Anlass ein voller Erfolg: «Ich hätte niemals mit einem so riesigen und konstanten Besucherstrom gerechnet. Speziell gefreut hat es mich, dass so viele Hirzler den Weg zu uns fanden.» Ebenso sei die Zusammenarbeit mit seinen OK-Kollegen und den vielen fleissigen Vereinshelfern grossartig gewesen.

Einer der Höhepunkte war zweifelsohne das Konzert am Abend. Der Horgner Fotograf, ZSZ-Mitarbeiter und Pianist André Springer versprach mit seiner Band eine Blues-, Rock-’n’-Roll- und Boogie-Night – mit Hackbrett. Wer nun bei dieser Kombination stutzte und sich fragte, ob das zusammenpassen könne, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Volksmusikstar Nicolas Senn brachte das Festzelt mit seinen virtuosen musikalischen Beiträgen wie beispielsweise dem Bravourstück «Zirkus Renz» zum Ausflippen. Die neunköpfige Band zeigte Stimmgewaltigkeit und eine ganz grosse Spielfreude, die ansteckend wirkte. So gab es zum Konzertabschluss teilweise Standing Ovations auf den Festbänken. Ein rundum gelungener Abschluss eines Festes, welches sein Ziel mehr als erreicht hatte.

Warum sind Sie an das Begegnungsfest gekommen?

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 11.06.2018, 08:45 Uhr

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