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Hirzel und Hütten wollen Geld aus neuem Ausgleichstopf

Hirzel und Hütten haben beim Kanton einen Ausgleich für individuelle Sonderlasten beantragt. Sie haben erstmals die Möglichkeit dazu. Nun prüft der Kanton die eingereichten Gesuche.

Auch Hirzel und Hütten wollen Geld aus dem Finanzausgleich.
Auch Hirzel und Hütten wollen Geld aus dem Finanzausgleich.
Symbolbild, Keystone

Die Berggemeinden Hirzel und Hütten schicken sich ins Abenteuer. Sie haben beim Kanton den Individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) beantragt. Beiträge aus dem Isola werden erstmals an finanzschwache Gemeinden bezahlt, die in gewissen Bereichen überdurchschnittliche Kosten haben – zum Beispiel in der Sozialhilfe oder bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV. Auf diese Weise sollen künftig besondere Lasten ausgeglichen werden können. Die Bedingung dafür ist, dass der Steuerfuss auf das neue Maximum von 129 Prozent angehoben wird. Sowohl Hirzel wie auch Hütten haben dies in ihrem Budgetentwurf so vorgesehen und werden den Stimmbürgern eine Steuerfusserhöhung um 5 Prozentpunkte auf 129 Prozent vorschlagen. Dies erklären Nathalie Bachmann, Gemeindeschreiberin in Hütten, und der Hirzler Finanzvorstand Walter Reutimann (parteilos) auf Anfrage.

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