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Grüner Fleck im Siedlungsgebiet wird nach langem Streit bebaut

Nachdem die Genehmigung des Quartierplans Chrummbächli 12 Jahre dauerte, will die Bauherrschaft die fünf Häuser mit 60 Wohnungen auf dem Areal schneller realisieren. Das Baugesuch hat sie nun eingereicht.

Ein Wald aus Visierstangen auf der Wiese im Gebiet Chrummbächli verdeutlicht, wo in naher Zukunft fünf neue Häuser entstehen sollen.
Ein Wald aus Visierstangen auf der Wiese im Gebiet Chrummbächli verdeutlicht, wo in naher Zukunft fünf neue Häuser entstehen sollen.
Moritz Hager

Jetzt soll es schnell gehen. Intensiv hat die Immoturicum AG aus Wetzikon an der Baueingabe gearbeitet und nun eingereicht. Nur vier Monate nach der Genehmigung des Quartierplans Chrummbächli, die Ende Januar erfolgte. Geplant sind auf der Chrummbächliwiese, einem der letzten grossen grünen Flecken mitten im besiedelten Gebiet der Gemeinde Richterswil, fünf Mehrfamilienhäuser mit 60 Eigentumswohnungen. «Wir wollen nicht noch mehr Zeit und Geld verlieren», sagt Willy Notter, Leiter Projektentwicklung Immoturicum AG. Zwölf Jahre hat es gedauert, bis der Quartierplan endlich von der Baudirektion des Kantons Zürich bewilligt wurde. Inzwischen musste die Immoturicum AG ihr Bauprojekt von der GKS Architekten und Partner AG aus Luzern zweimal anpassen lassen. «Der Wohnungsmarkt hat sich in den zwölf Jahren komplett verändert», sagt Notter. Ursprünglich seien nur Vier- und Fünf-Zimmer-Wohnungen geplant gewesen. «Diese könnten wir heute jedoch nicht mehr verkaufen», sagt Notter. Die Bedürfnisse der Käufer hätten sich verändert. Der Wohnungsmarkt sei überhitzt.

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