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Grippewelle beschäftigt Spitäler am See

In den hiesigen Spitälern werden zurzeit viele Grippekranke gepflegt. Teils sind es so viele wie schon lange nicht mehr. Am See-Spital in Horgen hat es in Zusammenhang mit der Grippe sogar Todesfälle gegeben.

Alle Jahre wieder: die Grippe. Doch in diesem Winter scheint sie manche Spitäler besonders stark zu beschäftigen. «Wir haben diese Saison deutlich mehr Grippefälle als zum Beispiel letztes Jahr», sagt Manuel Zimmermann, Kommunikationsverantwortlicher des See-Spitals mit Standorten in Horgen und Kilchberg.

Vor allem letzte Woche sei die Situation «extrem» gewesen. Aber schon seit Anfang Januar ist das Spital in Horgen «randvoll belegt», wie Zimmermann sagt. Das Personal stehe pausenlos im Einsatz. Patienten mit Grippesymptomen wie schwerem Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen empfiehlt das Spital, sich zuerst beim Hausarzt zu melden.

Lebensbedrohliche Grippe

Im Kanton Zürich hat die aktuelle Grippewelle auch Todesopfer gefordert. Wie diese Zeitung am Dienstag berichtet hat, sind beispielsweise am Spital Bülach zwei Männer wegen der Grippe verstorben. Eine Frau erlag den Grippesymptomen am Unispital. «Auch bei uns sind in diesem Winter Patienten gestorben, welche zum Zeitpunkt ihres Ablebens an Grippe erkrankt waren», sagt der See-Spital-Sprecher. An welchen Leiden sie letztlich gestorben sind, sei von Fall zu Fall verschieden. Meist seien es aber geschwächte betagte Personen, die schon zuvor eine oder mehrere Erkrankungen hatten. «Für sie kann die Grippe eine lebensbedrohliche Gefahr darstellen. Besonders dann, wenn sich aus der Influenza eine Lungenentzündung entwickelt.»

«Auch bei uns sind in diesem Winter Patienten gestorben.»

Manuel Zimmermann, Mediensprecher See-Spital

Deutlich mehr Grippefälle registriert auch das Spital Linth. «Es sind spürbar mehr als im vergangenen Jahr», sagt Pierre-Alexandre Krayenbühl, Chefarzt für Innere Medizin am Spital Linth in Uznach. Todesfälle aufgrund der Grippe habe man bis jetzt jedoch keine verzeichnet.

Dasselbe gilt auch für das Spital Männedorf. Wie Mediensprecher Marco Winz auf Anfrage sagt, bewegt sich die Anzahl der behandelten Grippefälle ohnehin im Rahmen der Vorjahre. Seit Anfang Dezember 2017 seien in Männedorf rund 50 grippale Infekte behandelt worden.

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