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Gleicher Gewinn trotz weniger Umsatz

Obwohl die Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG deutlich weniger Fahrzeuge und Personen beförderte, war 2016 ein gutes Geschäftsjahr. Es schliesst nur mit einem minimal tieferen Gewinn ab als 2015.

Weniger Fahrzeuge, weniger Einnahmen: Trotzdem schliesst das Geschäftsjahr der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG zufriedenstellen ab – auch dank des tiefen Dieselpreises.
Weniger Fahrzeuge, weniger Einnahmen: Trotzdem schliesst das Geschäftsjahr der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG zufriedenstellen ab – auch dank des tiefen Dieselpreises.
Archiv Michael Trost

Der Geschäftsbericht der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG bezeichnet das Jahresergebnis als «zufriedenstellend». Es resultiert ein Jahresgewinn von knapp 630 000 Franken. Das sind nur 8000 Franken weniger (-1,2 Prozent) als im Vorjahr. Dies, obschon der Verkehrsertrag mit 10,1 Millionen Franken um 4,2 Prozen unter dem Vorjahreswert liegt. Die Frequenzen gingen 2016 um 4,1 Prozent zurück, weil das Wetter an Wochenenden schlechter war als 2015. Ausserdem fehlte es an den für die Fähre förderlichen Grossbaustellen am See in Zürich und am Seedamm. 1,24 Millionen Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen wurden befördert – 80 000 weniger als im Jahr zuvor.

Dass trotz der deutlich zurückgegangenen Verkehrserträge und Frequenzen ein fast identischer Jahresgewinn erzielt werden konnte, hat hauptsächlich zwei Gründe. 2016 wurden mit 855 000 Franken um über 300 000 Franken weniger Abschreibungen getätigt.

Gespart wurde auch bei den Treibstoffkosten. Sie fielen gegenüber 2015 um rund 210 000 Franken geringer aus. «Der tiefere Einkaufspreis beim Diesel konnte den Rückgang auf der Einnahmenseite kompensieren», schreibt Geschäftsführer Martin Zemp im Bericht.

Personalaufwand und Unterhaltskosten höher

Auf der Ausgabenseite stieg der Personalaufwand um 150 000 Franken auf fast 6 Millionen. Wegen der vom Bund vorgeschriebenen neuen Pausenregelung musste der Personalbestand um zwei Mitarbeitende auf 51,5 Stellen erhöht werden. Unterhalt und Reparaturen kosteten die Gesellschaft 2016 eine Dreiviertelmillion, was einem Anstieg um fast 120 000 Franken entspricht.

Insgesamt gibt das Jahresergebenis ein «solides Bilanzbild» ab, wie es Geschäftsbericht heisst. Dieser wird den Delegierten an der Generalversammlung am 19. Mai in Meilen zur Abstimmung vorgelegt. Pro Aktie soll eine Dividende von 100 Franken (unverändert) ausgeschüttet werden. Gefeiert wird Ende September. Dann wird das neue Fährschiff mit einem kleinen Volksfest getauft und in Betrieb genommen. Es ersetzt die 38 Jahre alte Fähre «Meilen».

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