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Getötete Ehefrau führte ihr Tantrastudio illegal

Die von ihrem Mann getötete 62-Jährige hatte keine Bewilligung für ein Tantrastudio an der Schmidgass. Ihr Mann, der sich nach der Tat selbst richtete, scheint ebenfalls in dem Gewerbe tätig gewesen zu sein.

Was passierte hinter dieser Tür an der Schmidgass?
Was passierte hinter dieser Tür an der Schmidgass?
Moritz Hager

Am Freitag tötete ein 64-jähriger Mann in einer Wohnung an der Schmidgass seine 62-jährige Ehefrau mit einer Schusswaffe und richtete sich danach selber. Was genau zur Tragödie geführt hat, ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft IV.Wie die ZSZ gestern publik machte, führte die Getötete in der Wohnung des Ehepaars ein Tantrastudio. Jeden Tag empfing sie Männer zu Ganzkörperöl- und Prostatamassagen. Eine Bewilligung für die Ausübung dieser ­Tätigkeit hat sie von der Stadt Wädenswil nie erhalten, wie sich nun auf Anfrage herausstellt. Die Wohnung an der Schmidgass liegt laut Zonenplan in der Kernzone. Um hier eine Wohnung gewerblich zu nutzen, wird eine Baubewilligung der Stadt benötigt. Eine Baueingabe für ihren Salon hat die vor weniger als einem Jahr aus Uster zugezogene Getötete aber nie gemacht.

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