Schönenberg

Gemeinsam Schönenbergs Charme entdecken

Mit Gottesdienst, Musik und Chilbibetrieb lud Schönenberg am Sonntag zum Begegnungsfest auf dem Berg ein.

Wädenswils Polizei stellte sich in Schönenberg vor.

Wädenswils Polizei stellte sich in Schönenberg vor. Bild: Manuela Matt

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In einer launigen Rede liess Wädenswils Stadtpräsident Philipp Kutter (CVP) am späten Sonntagvormittag die erweiterte Gemeinde hochleben. Er stellte am Begegnungsfest in Schönenberg zuerst den fast vollständig anwesenden Stadtrat vor und bat auch die ehemaligen Gemeindepräsidenten, der Schönenberger Willi Schilling, und die Hüttnerin Verena Dressler, sich im Festzelt vorzustellen.

«Wädenswil ist so vielseitig wie noch nie», fuhr Kutter fort. Schon Landschaft und Klima unten am See und oben im Grünen böten abwechslungsreiche Gegensätze. Wädenswil, nach Zürich und Winterthur die flächenmässig drittgrösste Gemeinde im Kanton, könne zudem mit einer Besonderheit aufwarten: Sie sei die einzige Gemeinde mit zwei Viehschauen: Eine finde in Hütten, die andere im Ödischwend statt. Dass sich mit gut 250 Besuchern eine grosse Anzahl an Menschen in Schönenberg zu Austausch und Begegnung getroffen hätte, fand der Stadtpräsident das Highlight des Tages.

Informationen und «Chilbi»

Ihm stimmte Stadtrat und OK-Präsident Ernst «Grübi» Brupbacher zu: Er freute sich ebenfalls über die «Zweisamkeit», die Wädenswil und Schönenberg seit dem Zusammenschluss Anfang Jahr leben. In Vorbereitung für das Volksfest engagierten sich der Schönenberger Turn- und der Dorfverein sowie der Musikverein. Dieser spielte während dem ökumenischen Chilbigottesdienst unter Leitung von Pfarrer Villwock und Diakon Michael Kerssenfischer und auch später beim Frühschoppenkonzert. Neben der Verköstigung, die der Turnverein sicherstellte, gab es auf dem Festareal vieles zu entdecken: Auto-Scooter, Kinderkarussell, Fallbrett und Schiessbude hatten regen Zulauf. Die Fasnächtler «Dörty Bergler» waren weiter mit einem «Töggeli-Kasten» präsent, wo Kinder zu Fussball spielenden Figuren wurden. Auf dem Schulhausplatz faszinierte die Feuerwehr mit der ausfahrbaren Drehleiter. Grosses Interesse weckte das Wädenswiler Polizeiteam unter Leitung von Polizeichef Martin Heer, das sich den Gästen auf dem Berg vorstellte. Die Polizisten zeigten ihre Fahrzeuge und ihr Material und kamen mit der Bevölkerung ins Gespräch. Die Zusammenarbeit mit dem Berg sei noch jung, meinte Heer, er sprach daher von einer rollenden Planung.

Hinauf auf den Kirchturm

Gestaffelt in Gruppen, informierte Sigrist Severin Moser Interessierte über Besonderheiten der Schönenberger Kirche. Das Gotteshaus sei bereits im Jahr 1702/3 erbaut worden. Während 194 Jahren verfügte es über einen Dachreiter aus Holz. Im Jahr 1897 ersetzte der heutige Kirchturm den alten. Auch die vier Glocken mit einem Gewicht von über vier Tonnen schrieben Geschichte: Sie wurden bis ins Jahr 1950 von Hand geläutet. Seither wird das Uhrwerk via Funk gesteuert. Manche bestiegen die schmale Treppe hinauf in den Turm. Von hier aus bot sich den Gästen eine prächtige Aussicht auf Schönenberg und bis zum Zürichsee, wo In der Ferne die Inseln Ufenau und Lützelau zu entdecken waren.

Nicht zuletzt lud ein einstündiger Rundgang zum Kennenlernen von Schönenberg ein: Erarbeitet von Ueli Landis, dem Präsidenten des Dorfvereins, gingen einige auf Erkundungstour. Der Weg führte vom Dorfhuus zum ehemaligen Gemeindehaus, zur Tirggelbäckerei und über die Langwis, die Neumatt, Sagen und Neubad zum Altersheim Stollenweid.

Erstellt: 14.07.2019, 18:14 Uhr

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