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Gemeinden machen Platz für die Gewässer im Siedlungsgebiet

Der Kanton hat neue Richtlinien für den Hochwasser- und Naturschutz an Gewässern erlassen. Für die Seeufer ist der Kanton zuständig, für die Bäche im Siedlungsgebiet sind es die Gemeinden. Es kommt viel Arbeit auf sie zu.

In Stäfa entspricht der Abstand des Grundbachs zur Überbauung an der Grund-/Goethestrasse bereits den Vorgaben des Bundes.
In Stäfa entspricht der Abstand des Grundbachs zur Überbauung an der Grund-/Goethestrasse bereits den Vorgaben des Bundes.
Manuela Matt

Das revidierte Gewässerschutzgesetz ist ein typisches Beispiel für die Schweizer Politik: Der Bund legt etwas fest, die Kantone arbeiten Details aus, die Gemeinden müssen diese umsetzen. Hier passt auch das Wort «ausbaden», geht es doch ums Ausscheiden von Gewässerraum. Der Bund will mehr Abstand zu Seen, Flüssen und Bächen halten. Ein breiterer Streifen Land als bisher darf in Zukunft nicht mehr bebaut werden. Das soll sowohl den Hochwasserschutz verbessern als auch der Ökologie mehr Platz geben. Heuten gelten in der Regel beidseits des Fliessgewässers 5 Meter Abstand. In Zukunft könnten es bis zu 11 Meter Raum sein. Wichtig: Bestehende Bauten dürfen stehen bleiben. Auch leichte bauliche Anpassungen sind weiterhin möglich.

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